Mittwoch, 17. Oktober 2018
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Börse

Die Börse in Frankfurt hat am Mittwochmittag Kursverluste verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 11.715 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 0,5 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste stehen die Anteilsscheine von Wirecard, Merck und Vonovia entgegen dem Trend deutlich im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Gesundheitspolitiker fordern neuen Anlauf für Tabakwerbeverbot


Raucherin / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Mehrere Gesundheitspolitiker der Großen Koalition haben einen neuen Anlauf für ein weitreichendes Tabakwerbeverbot in Deutschland gefordert. "Das Tabakwerbeverbot muss in Deutschland sofort umgesetzt werden", sagte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD, Karl Lauterbach, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagsausgaben). Tabakwerbung richte sich direkt an Kinder und Jugendliche, junge Menschen seien die "wertvollsten Kunden" für die Tabakindustrie.

Die Regierung müsse die Kinder schützen. "Es spricht nichts dagegen - mit Ausnahme des Drucks der Tabakindustrie." In der letzten Wahlperiode war ein von der Regierung beschlossenes Gesetz für ein weitreichendes Verbot für Tabakaußenwerbung am Widerstand der Unionsfraktion gescheitert. Im neuen Koalitionsvertrag taucht ein solches Vorhaben gar nicht mehr auf. Lauterbach führt dies auf die Einflussnahme seitens der Tabakwirtschaft zurück: "Der Druck der Lobbygruppen scheint in diesem Fall besonders bei der Fraktionsspitze von CDU und CSU zu fruchten." Der SPD-Politiker forderte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) auf, "sich genauso stark für ein Tabakwerbeverbot einzusetzen wie sein Vorgänger". Auch die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU9, forderte einen neuen Anlauf für ein Verbot: "Tabakaußenwerbung hat in einem modernen gesundheitsbewussten Land nichts zu suchen", sagte CSU-Politikerin den Funke-Zeitungen. Das Ziel müsse sein, Jugendliche davon abzuhalten, mit dem Rauchen zu beginnen. "Da können wir nicht zuschauen, wenn auf der Straße mit Millionenaufwand für neue Tabakprodukte und damit auch für das Rauchen geworben wird." Deutschland ist das letzte EU-Land, in dem Tabakwerbung im öffentlichen Raum noch erlaubt ist.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 08.04.2018 - 14:34 Uhr

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