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Börse

Der DAX ist am Freitag freundlich in den letzten Handelstag der Woche gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Index mit rund 12.410 Punkten berechnet und damit 0,7 Prozent über Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste stand in den ersten Handelsminuten die Deutsche Bank mit einem Zugewinn von über zwei Prozent, direkt dahinter allerdings im Block die Autowerte Daimler, VW, BMW und der Zulieferer Conti. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Fall Puigdemont: SPD stellt europäischen Haftbefehl infrage


Carles Puigdemont / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Als Konsequenz aus dem Fall des katalanischen Separatistenführers Carles Puigdemont hat der Vize-Chef der SPD-Bundestagsfraktion, Rolf Mützenich, Zweifel an der Tauglichkeit des europäischen Haftbefehls geäußert. "Die Bundesregierung muss überlegen, ob der europäische und internationale Haftbefehl vor dem Hintergrund der Erfahrungen beispielsweise mit der türkischen, spanischen oder polnischen Justiz noch ein angemessenes Verfahren gestattet und demokratiestaatlichen Rechtsprinzipien genügt", sagte Mützenich dem "Handelsblatt" (Montagsausgabe). Zugleich wies Mützenich die Kritik des spanischen Außenministers Alfonso Dastis an Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) zurück.

Dastis hatte am Samstag das Lob von Barley für das Vorgehen der deutschen Justiz, was zur Freilassung Puigdemonts aus der Haftanstalt in Neumünster führte, als "unglückliche Aussagen" bezeichnet. Mützenich sagte dazu, die Begründung des Oberlandesgerichts Schleswig für die Freilassung des katalanischen Separatistenführers aus der Haftanstalt in Neumünster sei nachvollziehbar. Deshalb habe die Justizministerin die Entscheidung zu Recht gelobt. "Die spanische Regierung sollte akzeptieren, dass die Gerichtsbarkeit in Deutschland unabhängig von politischen Vorgaben entscheidet", sagte der SPD-Politiker. Mützenich mahnte überdies zu einer politischen Beilegung der innerspanischen Krise. "Es ist an der Zeit, dass die spanische Regierung eine politische Lösung für Katalonien sucht", sagte der SPD-Politiker. "Sollte sie dabei Hilfe von dritter Seite wünschen, wären europäische Staaten oder die EU geeignete Ansprechpartner."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 08.04.2018 - 13:18 Uhr

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