Donnerstag, 26. April 2018
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Die Börse in Frankfurt hat am Donnerstagmittag leichte Kursgewinne verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 12.441 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Plus von 0,15 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste stehen die Anteilsscheine von Volkswagen, Linde und der Deutschen Telekom. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

GroKo-Streit um Familiennachzug verschärft sich


Flüchtlinge auf der Balkanroute / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Kurz vor der Kabinettsklausur in Meseberg gibt es neuen Streit in der Großen Koalition wegen des Familiennachzugs bei Flüchtlingen. Gestritten wird darüber, ob das vereinbarte Kontingent von maximal 1.000 Angehörigen pro Monat auf andere Monate übertragen werden kann, wenn die Zahl unterschritten wird. SPD-Vize Ralf Stegner sagte der "Bild am Sonntag": "Die SPD wird eine Verkleinerung des Kontingents definitiv nicht mitmachen. Wenn in einem Monat weniger als 1.000 Angehörige kommen, dann müssen die nicht genutzten Plätze auf andere Monate übertragen werden können. Sonst könnte man durch Verwaltungsverzögerungen den Familiennachzug politisch boykottieren."

In den Koalitionsverhandlungen sei nicht vereinbart worden, dass nicht ausgeschöpfte Plätze verfallen würden, so Stegner: "Wenn die CSU das jetzt durchdrücken will, ist das billiges Wahlkampfgetöse auf dem Rücken der Schwächsten." In der Ressort-Abstimmung müsse eindeutig geklärt werden, dass es ein Jahreskontingent für 12.000 Familienangehörige gebe, so Stegner: "Diese Zahl ist bescheiden genug, die darf nicht noch gedrückt werden." Dem widersprach CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt. Er sagte BamS: "In humanitären Einzelfällen dürfen maximal 1.000 Personen pro Monat kommen." Eine Übertragung des Kontingents auf einen anderen Monat komme nicht in Frage. Wer ständig mehr Einwanderung einfordere, sprenge die Integrationsfähigkeit des Landes, so Dobrindt: "Die SPD-Einwanderungs-Agenda in unsere Sozialsysteme widerspricht dem Koalitionsvertrag und hat in dieser Koalition keinen Platz. Ich rate der SPD deshalb dringend zur Verlagstreue."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 08.04.2018 - 00:00 Uhr

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