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In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Luftfahrtbundesamt soll Insolvenz von Air Berlin verschleppt haben


Air Berlin / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Das Luftfahrtbundesamt als oberste Aufsichtsbehörde Deutschlands über die zivile Fliegerei steht in der Kritik, die Insolvenz von Air Berlin verschleppt zu haben. Das berichtet das Nachrichtenmagazin Focus. Ein Berliner Anwalt wirft dem Braunschweiger Amt mit seinen rund 1.000 Mitarbeitern "Verletzung der Aufsichtspflicht" vor.

Zu den Aufgaben der Behörde zählt ausdrücklich die "Prüfung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit deutscher Luftfahrtunternehmen", berichtet Focus. Dennoch habe das Amt die größte Airline-Pleite der deutschen Geschichte mit mindestens 4,4 Milliarden Euro aufgelaufenen Schulden nicht verhindert. Laut EU-Verordnung hätte das Luftfahrtbundesamt die Betriebsgenehmigung für Air Berlin viel früher widerrufen müssen. Die Airline hatte nach jahrelangen Verlusten im August 2017 Insolvenz angemeldet und ihren Flugbetrieb erst Ende Oktober 2017 eingestellt. Dabei seien noch zigtausende wertloser Tickets verkauft worden. Anwalt Müller-Gildemeister vertritt rund 800 Geschädigte und forderte vom Luftfahrtbundesamt inzwischen Einsicht in die Prüfunterlagen - was ihm laut Focus jedoch verwehrt wurde. Katharina Dröge, Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen im Bundestag fordert im Focus Transparenz von der Regierung: "Die Mitarbeiter, die Passagiere und die Steuerzahler zahlen die Rechnung. Nun mauert die Bundesregierung bei der Aufklärung." Sie sieht den damaligen Kanzleramtsminister und heutigen Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) "knietief" in diesem Desaster stecken. "Ich fordere ihn auf, endlich alle Karten auf den Tisch zu legen", erklärte sie im Focus.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 07.04.2018 - 00:00 Uhr

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