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Börse

Am Donnerstag hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.282,60 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,25 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Die Aktionäre der Deutschen Bank zeigten sich enttäuscht vom Abbruch der Fusionsgespräche mit der Commerzbank und handelten ihre Anteilsscheine zwei Prozent günstiger als noch am Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Studie: Großstädten fehlen fast zwei Millionen günstige Wohnungen


Mietwohnungen / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

In den 77 deutschen Großstädten fehlen rund 1,9 Millionen sogenannte "bezahlbare" Wohnungen - also aus dem unteren Preissegment. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung. Wie der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, sind am stärksten betroffen nicht etwa Familien, sondern allein lebende Menschen mit niedrigem Einkommen.

Allein für sie fehlen 1,4 Millionen kleine Wohnungen. Mittlerweile leben fast 50 Prozent der Einwohner der Großstädte in Singlehaushalten. Doch für die 6,7 Millionen Menschen gibt es nur 2,5 Millionen Kleinstwohnungen. Besonders schwierig ist es auch für Familien mit mittlerem Einkommen und mehr als fünf Personen, sie können sich nur 18 Prozent des Wohnungsbestandes von 90 bis 105 Quadratmeter leisten. Der größte Mangel herrscht zum einen in Großstädten mit vielen Niedrigverdienern wie Bremerhaven und solchen mit hohem Mietniveau wie München. Laut der Böckler-Studie fehlen in Berlin absolut die meisten erschwinglichen Wohnungen für Haushalte bis zum Median-Einkommen – über 310.000. Es folgen Hamburg mit gut 150.000 Wohnungen und Köln (86.000). Das einkommensstarke München rangiert auf dem vierten Platz. Schaut man auf die Bundesländer, liegt Nordrhein-Westfalen vor Berlin und den reichen Ländern Bayern und Baden-Württemberg. Für die Studie haben Stadtsoziologen der Berliner Humboldt-Universität und der Frankfurter Goethe-Universität die Einkommen der Haushalte und die Mietpreise in den 77 deutschen Großstädten mit über 100.000 Einwohnern verglichen. Als leistbare Mietbelastung sehen die Forscher an, wenn die Bruttowarmmiete 30 Prozent des Einkommens nicht übersteigt.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 06.04.2018 - 18:00 Uhr

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