Samstag, 21. April 2018
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Zum Wochenausklang hat der DAX nach Auf und Ab am Ende mit einem Minus geschlossen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.540,50 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,21 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Lufthansa-Aktien ließen bis kurz vor Handelsschluss mit fast zwei Prozent am kräftigsten nach. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Dänische Regierung verteidigt umstrittenen "Getto-Plan"


Kleine Meerjungfrau in Kopenhagen / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der dänische Ministerpräsident hat den sogenannten Getto-Plan verteidigt, mit dem seine Regierung gegen Parallelwelten in Dänemark vorgehen will. Es gebe "noch immer zu viele, die unsere Werte nicht teilen und nicht teilhaben an unserer Gesellschaft", sagte Lars Lokke Rasmussen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Donnerstagsausgabe). "Das ist eine Gefahr, vor allem, wenn diese Menschen sich in bestimmten Stadtteilen oder Gemeinden konzentrieren."

Rasmussen hatte auch international Aufsehen erregt, als er Anfang März den "Getto-Plan" vorgestellt hatte. Als Gettos listet die Regierung Problemviertel auf, die mehrere bestimmte Faktoren erfüllen: hohe Arbeitslosigkeit, hohe Kriminalitätsrate, oder ein hoher Anteil von Bewohnern mit "nicht westlichem Hintergrund". Der Plan sieht 22 Punkte vor. So sollen in einigen Gegenden Straftaten künftig weit härter bestraft werden können, als in anderen. Kinder, die in den Problemvierteln aufwachsen, sollen verpflichtend mindestens ein Jahr lang die Tagesbetreuung besuchen. Auch der Abriss von ganzen Gebäuden ist geplant. Rasmussen äußerte, sein Land habe sich innerhalb einer Generation gewandelt. Der Anteil von Bürgern aus nichtwestlichen Herkunftsländern in Dänemark sei von einem Prozent im Jahr 1980 auf 8,5 Prozent angestiegen. "Nun müssen wir realisieren, dass Menschen hier in zweiter oder dritter Generation leben und nicht integriert sind." Rasmussen gestand ein, dass der Plan in gewisser Weise auch diskriminierende Elemente habe. "Wenn ich von Diskriminierung rede, geht es mir darum, dass Eltern in Problemvierteln künftig dazu gezwungen werden, ihre Kinder in den Kindergarten zu geben. Ich würde nie fordern, dass alle Dänen das tun müssen", sagte er. Aber es gebe "nun mal diese Viertel, in denen die Leute kein dänisch sprechen, eine große Mehrheit der Frauen arbeitslos sind, und wo uns die Statistik zeigt, dass Kinder aus diesen Vierteln zu Beginn ihrer Schulzeit die Sprachfähigkeiten fehlen, um gute Leistungen zu bringen".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 21.03.2018 - 21:29 Uhr

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