Freitag, 22. März 2019
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Am Donnerstag hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.549,96 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,46 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von RWE mit starken Kursgewinnen von über drei Prozent im Plus, gefolgt von Covestro und von Infineon. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Heil fordert höhere Löhne in Deutschland


Hubertus Heil / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat sich für höhere Löhne in Deutschland ausgesprochen. Es sei Zeit, dass die Arbeitnehmer "von der guten Wirtschaftsentwicklung profitieren", sagte der SPD-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagsausgaben). Er wolle sich zu Lohnforderungen nicht im Detail äußern.

Bei einer guten wirtschaftlichen Lage sei es allerdings "sozial und ökonomisch vernünftig, eine angemessene Lohnentwicklung zu haben". Es gehe darum, "Recht und Ordnung am Arbeitsmarkt zu schaffen - und wieder ordentliche Tarifabschlüsse zu bekommen", sagte Heil. "Wir werden willkürliche Befristung von Arbeitsverhältnissen zurückdrängen und Kettenbefristungen beenden." Der Minister sagte auch eine Steigerung des Mindestlohns voraus, der gegenwärtig 8,84 Euro in der Stunde beträgt. Die Mindestlohnkommission werde im Sommer zu einer Entscheidung kommen. "Sicher ist: Der Mindestlohn wird steigen", hob der Minister hervor. Zugleich trat Heil dafür ein, Verstöße konsequent zu ahnden. "Es gibt Hinweise darauf, dass der Mindestlohn unterlaufen wird", beklagte er. "Ich bin dafür, dass wir uns an Recht und Gesetz halten. Ein starker Staat muss Verstöße gegen Arbeitsmarktgesetze ebenso bekämpfen wie Kriminalität." Heil erwartet eine positive Entwicklung am Arbeitsmarkt. "Vollbeschäftigung ist möglich", sagte er. Trotz der guten Konjunktur gebe es allerdings Effekte, die nicht kalkulierbar seien. "Gute Qualifikation kann infrage gestellt werden durch technologischen Fortschritt." Sein Ministerium werde aber dafür sorgen, dass "aus dem digitalen Wandel auch sozialer Fortschritt wird".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 19.03.2018 - 01:00 Uhr

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