Sonntag, 16. Dezember 2018
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Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX im Minus geschlossen, zwischenzeitlich kräftigere Verluste habe bis zum Ende aber etwas reduziert. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 10.865,77 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,54 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Auf Wochensicht hat der DAX damit einen halben Prozentpunkt zugelegt und die seit Monaten andauernde Talfahrt vorerst nicht fortgesetzt. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Ukrainischer Außenminister will Sanktionen gegen Gerhard Schröder


Gerhard Schröder / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der ukrainische Außenminister Pavlo Klimkin hat vor dem Hintergrund zunehmender Spannungen mit Russland Sanktionen auch gegen Altkanzler Gerhard Schröder ins Spiel gebracht. Klimkin sagte der "Bild" (Montag): "Es ist wichtig, dass es Sanktionen nicht nur gegen russische Regierungsmitglieder und russische Staatsunternehmen gibt, sondern auch gegen diejenigen, die im Ausland Putins Projekte vorantreiben. Gerhard Schröder ist für Putin weltweit der wichtigste Lobbyist. Es sollte deshalb geprüft werden, wie die EU hier handeln kann."

Hintergrund der Debatte ist ein Meinungsbeitrag in der Zeitung "Wall Street Journal", in dem die Frage aufgeworfen wurde, warum die EU bislang keine Sanktionen gegen Schröder diskutiert habe. Der CDU-Außenexperte Elmar Brok sagte "Bild": "Das Wall Street Journal hat in weiten Teilen Recht. Es ist ein Skandal, dass ein ehemaliger Bundeskanzler jetzt die Interessen von Putin vertritt. Und es ist erstaunlich, dass das bislang noch ohne Konsequenzen in der öffentlichen Diskussion geblieben ist." Auch der Grünen-Abgeordnete Cem Özdemir kritisierte Schröder scharf. Özdemir sagte "Bild": "Schröder hat als Kanzler viel für unser Land geleistet. Umso ärgerlicher ist es jetzt, dass er zum Propagandisten von Putin mutiert ist. Ein Ex-Kanzler hat auf der Payroll eines autoritären Herrschers wie Putin nichts verloren. Putin will Europa spalten und schwächen, lässt Wahlen manipulieren und hält Teile der Ukraine völkerrechtswidrig besetzt. Die SPD sollte klarmachen, dass Schröder nicht mehr für sie spricht. Wer Schröder bucht muss wissen dass er ein Putin-Sprachrohr bekommt. "

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 19.03.2018 - 00:00 Uhr

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