Freitag, 22. März 2019
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Umfrage: Relative Mehrheit für CO2-Steuer auf Strom
Merkel schließt Brexit-Aufschub nicht aus
Umweltbundesamt wegen des Zustandes deutscher Gewässer besorgt
BAMF stellt Anzeige gegen Integrationskursträger
DAX startet nach Fed-Entscheid im Minus
SPD-Umweltpolitiker für CO2-Steuer auf Strom
Bundestag beschließt "Starke-Familien-Gesetz"
VDA-Präsident will mehr Engagement für Elektromobilität
China bleibt wichtigstes Importland
DAX lässt am Mittag nach – Euro schwächer

Newsticker

05:00Umfrage: Fast jeder Zweite für längere AKW-Laufzeiten
05:00Lehrerverband will Kehrtwende bei Benotungspolitik
03:00CDU-Politiker üben weiter heftige Kritik am Wehretat
03:00Jugendforscher glaubt an Fortdauer der "Fridays-for-Future"-Proteste
01:00Brexit: Tajani erhöht Druck auf britische Regierung
01:00Fanny Ardant: "Am liebsten wäre mir, wenn mich jemand ersticht"
00:00Umfrage: Relative Mehrheit für CO2-Steuer auf Strom
00:00BAMF stellt Anzeige gegen Integrationskursträger
00:00Spahn und Linnemann fordern Rückbesinnung auf Marktwirtschaft
00:00SPD-Umweltpolitiker für CO2-Steuer auf Strom
22:10Irak: Zahl der Todesopfer bei Fährunglück steigt auf über 85
21:12US-Börsen legen deutlich zu - Euro und Gold schwächer
20:50Bundestag verlängert Mandat für mehrere Bundeswehreinsätzen
19:35Trump kündigt Anerkennung der Souveränität Israels über Golanhöhen an
19:09Bericht: Russische Hacker verstärken Angriffe in Deutschland

Börse

Am Donnerstag hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.549,96 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,46 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von RWE mit starken Kursgewinnen von über drei Prozent im Plus, gefolgt von Covestro und von Infineon. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Bericht: Griechen verbringen viele Flüchtlinge auf das Festland


Flüchtlinge in Griechenland / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Entgegen den Vereinbarungen im EU-Türkei-Flüchtlingsabkommen ist bis heute offenbar nahezu die Hälfte der Migranten, die von der Türkei aus auf den griechischen Inseln angekommen sind, weiter auf das griechische Festland gebracht worden. Nach internen Zahlen der EU-Kommission erreichten seit Abschluss des EU-Türkei-Abkommens im März 2016 bis Anfang Januar 2018 insgesamt 62.190 Migranten aus der Türkei die griechischen Inseln, berichtet die "Welt" (Montagsausgabe). Demnach wurden davon im gleichen Zeitraum 27.635 Personen auf das griechische Festland verbracht - das sind rund 45 Prozent.

Laut Abkommen nimmt die Türkei aber nur Migranten zurück, die sich auf den griechischen Inseln aufhalten und nicht solche, die sich auf dem Festland befinden. "Neben der sehr geringen Zahl an Rückführungen in die Türkei wirkten die Transfers auf das Festland offensichtlich als zusätzlicher Pull-Faktor", heißt es dazu in einem internen Bericht des Gemeinsamen Analyse- und Strategiezentrums illegale Migration (GASIM), berichtet die Zeitung weiter. Auch im Innenausschuss des Bundestags wies nach Informationen der "Welt" zuletzt ein hochrangiger Vertreter des Bundesinnenministeriums darauf hin, dass "die Griechen Flüchtlinge regelmäßig auf das Festland verbringen, anstatt - wie das in dem EU-Türkei-Abkommen ja auch vereinbart wurde - diese Personen in die Türkei zurückzubringen". Das sei "natürlich ein weiterer Pull-Faktor", sagte der BMI-Vertreter vor dem Innenausschuss weiter. In der Brüsseler EU-Kommission und im Innenministerium gibt es zusätzlich die Befürchtung, dass es für die auf das Festland verbrachten Flüchtlinge einfacher wird, nach Norden weiterzuziehen. Eigentlich dürfen nur sogenannte "vulnerable Personen", also Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen, von den griechischen Behörden von den Inseln auf das Festland gebracht werden. Recherchen der Zeitung ergaben jedoch, dass die Einstufung als "vulnerabel" durch die griechischen Behörden und Mediziner äußerst großzügig ist, um die überfüllten Lager auf den Inseln möglichst zu entlasten. "Es genügt für eine Einstufung als `vulnerabel`, wenn ein Migrant minutenlang laut rumschreit oder sich am Arm blutig kratzt", sagte laut "Welt" ein Mitarbeiter der EU-Grenzschutzbehörde Frontex.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 18.03.2018 - 10:00 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung