Samstag, 21. April 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Hamburg: Polizei schießt Messer-Angreifer nieder
Korruptionsskandal im BAMF: Mitarbeiterin winkte Asylanträge durch
Trump legt sich mit der OPEC an
DAX startet schwach - Lufthansa im Sinkflug
DAX kämpft sich am Mittag ins Plus - Telekom vorne
Seehofer: Abschiebungen künftig auch trotz Arzt-Attest
Wirtschaftsweisen-Chef fordert spürbare Steuersenkungen
Stickoxid-Messstationen arbeiten laut EU-Untersuchung korrekt
Niedersachsens Ministerpräsident kritisiert SPD-Spitze
Dutzende Verletzte bei Zugunfall in Österreich

Newsticker

05:00BDI-Präsident Kempf unzufrieden mit GroKo-Start
05:00Familiennachzug aktuell etwas rückläufig
05:00Verschärfte Mietpreisbremse soll noch dieses Jahr kommen
03:00Verbraucherschutzministerin ist gegen Sommerzeit
00:07Peter Hartz befürchtet "Salto rückwärts" durch die SPD
00:04Nordkorea kündigt Schließung von Testgelände an
00:00BAMF beendet Zusammenarbeit mit über 2.100 Dolmetschern
00:00Albaniens Premier Rama fordert klare EU-Aufnahmeperspektive
00:00Nato-Generalsekretär stellt Bedingungen für Annäherung an Moskau
23:07BAMF bestätigt Korruptionsverdacht gegen Mitarbeiterin
22:201. Bundesliga: Gladbach besiegt Wolfsburg
22:11US-Börsen beenden Woche mit Minuszeichen - Apple macht Sorgen
20:252. Bundesliga: Braunschweig und Bielefeld torlos
19:51Weltbekannter House-DJ Avicii mit 28 Jahren tot aufgefunden
19:14Drohnenprogramm der Bundeswehr wackelt

Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX nach Auf und Ab am Ende mit einem Minus geschlossen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.540,50 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,21 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Lufthansa-Aktien ließen bis kurz vor Handelsschluss mit fast zwei Prozent am kräftigsten nach. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Bericht: Griechen verbringen viele Flüchtlinge auf das Festland


Flüchtlinge in Griechenland / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Entgegen den Vereinbarungen im EU-Türkei-Flüchtlingsabkommen ist bis heute offenbar nahezu die Hälfte der Migranten, die von der Türkei aus auf den griechischen Inseln angekommen sind, weiter auf das griechische Festland gebracht worden. Nach internen Zahlen der EU-Kommission erreichten seit Abschluss des EU-Türkei-Abkommens im März 2016 bis Anfang Januar 2018 insgesamt 62.190 Migranten aus der Türkei die griechischen Inseln, berichtet die "Welt" (Montagsausgabe). Demnach wurden davon im gleichen Zeitraum 27.635 Personen auf das griechische Festland verbracht - das sind rund 45 Prozent.

Laut Abkommen nimmt die Türkei aber nur Migranten zurück, die sich auf den griechischen Inseln aufhalten und nicht solche, die sich auf dem Festland befinden. "Neben der sehr geringen Zahl an Rückführungen in die Türkei wirkten die Transfers auf das Festland offensichtlich als zusätzlicher Pull-Faktor", heißt es dazu in einem internen Bericht des Gemeinsamen Analyse- und Strategiezentrums illegale Migration (GASIM), berichtet die Zeitung weiter. Auch im Innenausschuss des Bundestags wies nach Informationen der "Welt" zuletzt ein hochrangiger Vertreter des Bundesinnenministeriums darauf hin, dass "die Griechen Flüchtlinge regelmäßig auf das Festland verbringen, anstatt - wie das in dem EU-Türkei-Abkommen ja auch vereinbart wurde - diese Personen in die Türkei zurückzubringen". Das sei "natürlich ein weiterer Pull-Faktor", sagte der BMI-Vertreter vor dem Innenausschuss weiter. In der Brüsseler EU-Kommission und im Innenministerium gibt es zusätzlich die Befürchtung, dass es für die auf das Festland verbrachten Flüchtlinge einfacher wird, nach Norden weiterzuziehen. Eigentlich dürfen nur sogenannte "vulnerable Personen", also Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen, von den griechischen Behörden von den Inseln auf das Festland gebracht werden. Recherchen der Zeitung ergaben jedoch, dass die Einstufung als "vulnerabel" durch die griechischen Behörden und Mediziner äußerst großzügig ist, um die überfüllten Lager auf den Inseln möglichst zu entlasten. "Es genügt für eine Einstufung als `vulnerabel`, wenn ein Migrant minutenlang laut rumschreit oder sich am Arm blutig kratzt", sagte laut "Welt" ein Mitarbeiter der EU-Grenzschutzbehörde Frontex.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 18.03.2018 - 10:00 Uhr

   © news25 2015 | Impressum