Samstag, 15. Dezember 2018
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Zum Wochenausklang hat der DAX im Minus geschlossen, zwischenzeitlich kräftigere Verluste habe bis zum Ende aber etwas reduziert. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 10.865,77 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,54 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Auf Wochensicht hat der DAX damit einen halben Prozentpunkt zugelegt und die seit Monaten andauernde Talfahrt vorerst nicht fortgesetzt. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

DIW-Präsident: Andere Sozialsysteme ermöglichen mehr Teilhabe


Marcel Fratzscher / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, hat fehlende Teilhabe-Chancen im deutschen Sozialsystem kritisiert. "Die Grundbedürfnisse, wie etwas zu essen und ein Dach über dem Kopf zu haben, sind zwar mit Hartz IV auch im europäischen Vergleich gut abgedeckt. Aber es geht in einem reichen Land wie unserem auch um Teilhabe", sagte Fratzscher dem "Handelsblatt" (Dienstagsausgabe).

"Da schneidet Deutschland schlechter ab als Frankreich und die nordischen Länder." Die Armutsrisikoquote etwa - als armutsgefährdet gelten alle, die weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens haben - ist in Deutschland seit den 1990er Jahren von zehn Prozent auf 16 Prozent gestiegen. Wer darunter fällt, könne sich den Kinobesuch, einen Ausflug oder das Treffen im Café nicht leisten. "Das schließt Menschen davon aus, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen", sagte Fratzscher. Ein Teil der höheren Armutsrisikoquote sei zwar darauf zurückzuführen, dass insgesamt die Einkommen gestiegen sind. "Aber es darf nicht sein, dass ein wachsender Teil der Bevölkerung am steigenden Wohlstand nicht teilhat", sagte der Ökonom. Dass jede zweite alleinerziehende Mutter armutsgefährdet ist, auch wenn sie arbeitet, und dass Kinder generell ein hohes Armutsrisiko sind, "halte ich für ein Scheitern von Politik und Gesellschaft", sagte Fratzscher. Die neue Bundesregierung sollte vor allem die Sozialsysteme besser aufeinander abstimmen: Denn wenn jemand von einem Minijob auf eine niedrig entlohnte Stelle wechsele, falle viel zu schnell das Wohngeld weg. Und gerade für niedrige Einkommen seien die Sozialbeiträge eine zu hohe Last.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 12.03.2018 - 15:56 Uhr

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