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Zum Wochenausklang hat der DAX im Minus geschlossen, zwischenzeitlich kräftigere Verluste habe bis zum Ende aber etwas reduziert. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 10.865,77 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,54 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Auf Wochensicht hat der DAX damit einen halben Prozentpunkt zugelegt und die seit Monaten andauernde Talfahrt vorerst nicht fortgesetzt. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Tschetschenische Banden breiten sich in Deutschland aus


Polizei / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Tschetschenische Banden breiten sich in der organisierten Kriminalität in Deutschland immer stärker aus. Das berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Montagsausgabe) unter Berufung auf das Bundeskriminalamt (BKA). Tschetschenische Banden sind demnach nicht mehr nur als "Söldner" für andere kriminelle Gruppierungen tätig, sondern übernehmen ganze Geschäftsfelder im Drogenhandel, aber auch bei Raub, Diebstahl und Fälschungen.

"Früher fielen Kriminelle aus Tschetschenien vor allem durch dadurch auf, dass sie für andere Gruppierungen tätig waren. Heute wollen sie nicht mehr nur Dienstleister sein, sondern dringen aggressiv auf kriminelle Geschäftsfelder vor", sagte BKA-Kriminaldirektor Michael Nagel der Zeitung. So sollen tschetschenische Kriminelle große Teile des Drogenhandels in Berlin übernommen haben. Insgesamt haben die Sicherheitsbehörden 200 bis 250 Personen aus Tschetschenien und dem Nordkaukasus im Blick, denen sie eine gewichtige Rolle in der organisierten Kriminalität in Deutschland zuschreiben. Das Vordringen tschetschenischer Banden hat nach Einschätzung der Sicherheitsbehörden auch damit zu tun, dass die Gruppen konsequent auf Gewalteskalation setzen. "Haben sie aber einmal den Konkurrenzkampf aufgenommen, dann weichen sie nicht mehr zurück, sondern gehen auch mit hoher Gewaltbereitschaft vor", sagte Nagel, der im BKA den Bereich Auswertung Organisierte Kriminalität (OK) leitet. Mit Sorge sehen die Behörden, dass Tschetschenen ihre Gewinne aus kriminellen Geschäften zunehmend in legale Unternehmen investieren. Tschetschenen sind vor allem in Sicherheits- und Wachschutzfirmen vertreten. Der Nachwuchs für kriminelle Gruppierungen wird in Kampfsportvereinen rekrutiert. Aus ihnen speist sich auch die Türsteher-Szene, über die Drogenhandel kontrolliert und Schutzgeld erpresst wird. Die Sicherheitsbehörden beobachten zahlreiche persönliche Kontakte und enge finanzielle Beziehungen zwischen tschetschenischen Kriminellen in Deutschland und dem Präsidenten der russischen Teilrepublik, Ramsan Kadyrow, in Grosny. "Die Gefahr, die von nordkaukasischen und vor allem tschetschenischen Tätergruppen ausgeht, darf nicht unterschätzt werden", sagte Kriminaldirektor Nagel. Man müsse frühzeitig einschreiten, "bevor sich kriminelle Vereinigungen dauerhaft in Deutschland etablieren können".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 11.03.2018 - 17:38 Uhr

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