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Zum Wochenausklang hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.427,93 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,82 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Die turbulenten Ereignisse in der Bundespolitik hatten am Freitag keinerlei erkennbare Auswirkungen auf den Aktienhandel, das Börsenbarometer hielt sich den ganzen Tag über gleichmäßig im grünen Bereich. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

IG-BCE-Chef gegen übereilten Dieselausstieg


Diesel-Preis an einer Tankstelle / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Vorsitzende der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), Michael Vassiliadis, hat vor einem übereilten Dieselausstieg gewarnt. Deutschland dürfe nicht vorschnell den Diesel aufgeben und damit den Industriestand gefährden, sagte Vassiliadis dem "Handelsblatt" (Online). Mit der Autoindustrie besitze Deutschland einen leistungsfähigen Innovations-, Produktions- und Zulieferverbund.

"Wenn wir Teile dieses Netzwerkes verlieren wie etwa die Verbrennertechnologie beim Auto, dann gefährdet das die gesamte Wertschöpfungskette. Und Deutschland könnte seinen großen industriepolitischen Vorsprung verlieren", so Vassiliadis. Der IG-BCE-Chef verlangt von der neuen Bundesregierung in Berlin, dass sie schnell vertrauensbildende Maßnahmen für den Diesel schaffe, damit die Verkaufszahlen nicht noch weiter zurückgingen. "In der Finanzkrise hat sich Frau Merkel hingestellt und die Sparguthaben durch den Staat garantiert. Warum soll so etwas nicht auch beim Diesel gehen?", sagte Vassiliadis. Die Autofahrer warteten auf die klare Zusage, dass die Politik das Dieselproblem lösen werde. Dann sei auch das nötige Vertrauen wiederhergestellt. Die Politik habe sich in den vergangenen Jahren zu wenig um das Dieselproblem gekümmert, mögliche Fahrverbote seien schon länger absehbar gewesen. "Die gesamte Entwicklung und zuletzt das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts aus Leipzig sind auch eine Ohrfeige für die Politik", sagte der Gewerkschaftschef. Die Chemieindustrie ist stark von den Bestellungen der Automobilindustrie abhängig. Etwa 200.000 Menschen arbeiten in Deutschland bei Autozulieferern aus der Chemiebranche, besonders in der Kunststoffindustrie.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 11.03.2018 - 17:29 Uhr

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