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In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Sohn eines NSU-Opfers: "Noch heute sind Täter auf freiem Fuß"


Proteste beim NSU-Prozess vor dem Strafjustizzentrum München / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Sohn eines vom rechtsextremen NSU ermordeten Blumenhändlers befürchtet, dass mögliche weitere Täter der Terrorserie nicht belangt werden. "Noch heute sind NSU-Täter auf freiem Fuß", sagte er dem Nachrichtenportal T-Online. Er sei überzeugt, dass es weitere Helfer in der Umgebung der Tatorte gegeben habe – möglicherweise auch ein Netzwerk, welches bis in staatliche Stellen reiche.

"Meiner Ansicht nach hat der Verfassungsschutz das Trio durch Zahlungen an V-Leute mitunterstützt", sagte der Sohn des NSU-Opfers. Insgesamt 200.000 Mark seien an das Umfeld der Neonazi-Terroristen geflossen. Der Zweck dieser Zahlungen und viele weitere Fragen seien weder durch den Prozess, noch durch die Untersuchungsausschüsse geklärt. Vor allem die Verfassungsschutzbehörden verhinderten seiner Meinung nach die Aufklärung durch Aktenvernichtungen und die Verweigerung von Akteneinsicht. Staatsgeheimnisse und Persönlichkeitsrechte möglicher Täter seien "offenbar mehr wert als das Leben der Opfer", sagte der Mann, dessen Vater im Jahr 2000 das erste Mordopfer der NSU-Terrorserie war. Der Blumenhändler aus Hessen wurde an seinem Stand in Nürnberg erschossen. Bis 2007 ermordeten die mutmaßlichen Täter außerdem neun weitere Menschen, verübten Sprengstoffanschläge und Raubüberfälle. Derzeit müssen sich die mutmaßliche Mittäterin Beate Z. und weitere Unterstützer vor dem Oberlandesgericht München verantworten. Bald sollen die Plädoyers ihrer Verteidiger beginnen. Der Angeklagten Beate Z. droht die Höchststrafe.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 11.03.2018 - 10:32 Uhr

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