Freitag, 22. Juni 2018
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Die Börse in Frankfurt hat am Freitagmittag Kursgewinne verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 12.557 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Plus von 0,36 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste stehen die Papiere von Covestro, Bayer und der Deutschen Bank. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Reinhold Messner fürchtet Chaos in Italien


Reinhold Messner / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Bergsteiger-Legende Reinhold Messner aus Südtirol ist über den Erfolg der Populisten bei den jüngsten Wahlen in Italien besorgt. "Ich fürchte, dass in Italien Chaos herrschen wird", sagte Messner der "Welt am Sonntag". "Im Gegensatz zu Macron scheint es in Europa immer weniger zu gelingen, denjenigen, die Europa abschaffen wollen, Paroli zu bieten. Wir brauchen eine neue Form der Demokratie."

Messner, der von 1999 bis 2004 Abgeordneter der italienischen Grünen im Europaparlament war, sieht die Parteiendemokratie in einer Krise. "Die Parteiendemokratie erscheint abgewirtschaftet. Sie funktioniert nicht mehr", sagte der 73-Jährige der Zeitung. "In Italien müssen wir mit diesem Problem ja schon länger als andere leben. Man kann nicht mehr von klassischen Parteien reden, es ist ein diffuser werdendes Geflecht von Gruppierungen, und während einer Legislaturperiode wechseln dann hundert Politiker von einer Gruppe in eine andere. Es sind Karrieristen, die sich aus rein machtpragmatischen Gründen immer wieder neu einfärben." Die Grillini nannte er einen "Zusammenschluss von Links- und Rechtsradikalen. Wenn solche Extreme ineinanderfließen, wird`s gefährlich." Eine Stärkung der EU kann seiner Ansicht nach nur ein Tandem von Macron und Merkel gelingen. "Ich hoffe, dass die zähe Angela Merkel mit Macron zusammen Europa nochmals Hoffnung gibt. Allein kann auch Macron es nicht schaffen. Er braucht Deutschland", sagte Messner "Welt am Sonntag". Messner und Merkel sind seit vielen Jahren Wanderfreunde, sie unternehmen regelmäßig gemeinsame Touren. "Frau Merkel hat immer noch viel Ausdauer. Sie hat ja im Grunde keine Zeit, für so eine Tour zu trainieren - wenn man das berücksichtigt, ist sie in guter Form. Bei unseren letzten Wanderungen schaffte sie tausend Höhenmeter und zwar ohne länger zu rasten", sagte Messner der Zeitung, "Angela Merkel ist zäh, nicht nur am Berg, auch im politischen Betrieb um sie herum. Man wird sie nicht so leicht kleinkriegen. Sie beleibt länger wach im Kopf, klarer, als andere."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 11.03.2018 - 08:00 Uhr

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