Dienstag, 11. Dezember 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Göring-Eckardt wirbt für freie Abstimmung über Paragraf 219a
"Gelbwesten-Proteste": Macron verspricht Mindestlohn-Erhöhung
Apple startet Bezahldienst in Deutschland
Oft keine Hilfe nach Psychotherapeuten-Akutsprechstunde
INSA-Meinungstrend: Union und SPD gewinnen deutlich
FDP will UN-Sonderbeauftragten für den Schutz von Journalisten
Betriebsräte warnen vor 5G-Auflagen
Lindner: Enttäuschte Konservative laufen zur FDP über
May bestätigt Verschiebung der Brexit-Abstimmung
Theresa May fliegt kurzfristig nach Berlin

Newsticker

09:35DAX startet deutlich im Plus - Wirecard legt kräftig zu
08:46Weniger private Haushalte kaufen Bücher
08:38Januar bis September 2018: Weniger Unternehmensinsolvenzen
08:15EU-Publizitätspflicht: Studie sieht "datenschutzrechtliche Einwände"
07:51DGB kritisiert geplantes Geschäftsgeheimnisgesetz
07:51DGB kritisiert geplantes Geschäftsgeheimnisgesetz
05:00NetzDG: Kaum Beschwerden wegen mangelhafter Löschung
01:00NRW schiebt die meisten abgelehnten Asylbewerber ab
00:00Oft keine Hilfe nach Psychotherapeuten-Akutsprechstunde
00:00Apple startet Bezahldienst in Deutschland
00:00Union und SPD streiten über Deutsche Umwelthilfe
23:46Theresa May fliegt kurzfristig nach Berlin
23:00INSA-Meinungstrend: Union und SPD gewinnen deutlich
22:512. Bundesliga: St. Pauli gewinnt in Bochum
22:14US-Börsen legen zu - Dow Jones bleibt über 24.000-Punkte-Marke

Börse

Die Börse in Frankfurt hat zum Handelsstart am Dienstag zunächst deutliche Kursgewinne verzeichnet. Gegen 09:35 Uhr wurde der DAX mit rund 10.710 Punkten berechnet. Das entspricht einem Plus von 0,8 Prozent im Vergleich zum Handelsschluss am Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Nach tödlichem Marsch: Bundeswehr stellt Ausbildung um


Getarnter Soldat / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Nach dem tödlichen Marsch in der Kaserne Munster kündigt der Inspekteur des Heeres, Generalleutnant Jörg Vollmer, Änderungen in der Soldatenausbildung an. "Die jungen Leute kommen mit sehr unterschiedlicher Fitness zu uns. Wir müssen den Trainingszustand künftig besser berücksichtigen. Ich habe angeordnet, dass die jungen Soldaten entsprechend ihrer Fitness in Gruppen eingeteilt werden", sagte Vollmer der "Bild am Sonntag".

"Manche sind noch nicht fit genug für unser Pensum. Für die entwickeln wir ein Trainingsprogramm, damit sie mit den anderen später mithalten können." In der Kaserne in Munster hatte im vergangenen Juli ein Eingewöhnungsmarsch fatale Folge: Ein junger Offziersanwärter verstarb an den Folgen eines Hitzeschlags, drei Kameraden wurden durch Hitzeschläge schwer verletzt. Die Staatsanwaltschaft Lüneburg ermittelt gegen die Bundeswehr. Vollmer drängt auf eine Klärung der Schuldfrage vor Gericht: "Mein Wunsch ist, dass die Staatsanwaltschaft Anklage erhebt und es zu einem ordentlichen Gerichtsverfahren kommt. Damit wird ein für alle Mal geklärt, wie weit sich die Ausbilder schuldig gemacht haben." Der Inspekteur zeigt sich von den dramatischen Ereignissen in Munster betroffen: "Es gibt nichts Schlimmeres, als wenn ein mir anvertrauter Mensch verletzt wird oder gar stirbt. Der Fall Munster geht mir sehr an die Nieren." Gleichzeitig betont er, dass das rechtsmedizinische Gutachten der Staatsanwaltschaft einen Unterschied zwischen dem verstorbenen und den verletzten Soldaten mache: "Der Zusammenbruch von Kamerad K. nach 2.750 Metern und sein tragischer Tod sind laut rechtsmedizinischer Einschätzung nicht vorhersehbar gewesen." Anders urteilten die Rechtsmediziner bei den Verletzten: "Dort wären die Hitzschläge und erheblichen körperlichen Schädigungen vermeidbar gewesen, wenn die Ausbilder auf entsprechende Signale geachtet hätten." Vollmer sieht zwar konkrete Fehler der Ausbilder in Munster (Strafrunde laufen lassen, Stahlhelmtragen bei sommerlichen Temperaturen), es gebe aber keine generellen Missstände beim Heer: "Unsere Ausbilder beim Heer sind keine Menschenschinder. Sie leisten hervorragende Arbeit und verdienen Respekt. Es gibt im gesamten Heer keine Zustände wie im Hollywoodfilm `Full Metal Jacket`." In dem Kriegsfilm werden Soldaten bis aufs Blut schikaniert. Vollmer betont, dass im vergangenen Jahr 17.000 Soldaten beim Heer ausgebildet worden seien. "Es gab 44 meldepflichtige Vorgänge, in sechs Fällen haben wir nach den Ermittlungen disziplinarische Maßnahmen verhängt", so der Chef der Landstreitkräfte.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 11.03.2018 - 00:00 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung