Montag, 25. Juni 2018
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Zum Wochenausklang hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.579,72 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,54 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Die Anteilsscheine von BMW, Daimler und Volkswagen rangierten mit Verlusten von mehr als einem Prozent am Ende der Liste. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

United Internet will nationales Bündnis für Ausbau


Bauarbeiter / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Internet-Milliardär und United Internet-Chef Ralph Dommermuth will eine Gesellschaft gründen, um den Ausbau eines Hochgeschwindigkeitsinternets in Deutschland bald voranzutreiben. Das sagte Dommermuth der "Welt am Sonntag". "Um jetzt schneller vorwärts zu kommen, schlagen wir einen Gigabit-Ausbaufonds vor, für ein nationales Netz-Bündnis", sagte Dommermuth.

Die Netzgesellschaft würde dann den Glasfaserausbau bis in die Häuser übernehmen und anschließend die Anschlüsse allen Anbietern zur Verfügung stellen. Bislang haben noch nicht einmal 2,5 Prozent der Haushalte in Deutschland einen direkten Glasfaseranschluss, der höhere Internet-Geschwindigkeiten als bisherige Online-Zugänge zulässt. Die große Koalition hat das flächendeckende Gigabit-Internet bis 2025 als Ziel in den Koalitionsvertrag geschrieben. Um ein solches Netz zu bauen, müsste jedoch ein hoher Milliardenbetrag investiert werden. Eine Netzgesellschaft könnte diesem Ziel nach Angaben von Dommermuth näher kommen. "Jede Telekommunikationsgesellschaft, die sich an diesem Bündnis beteiligen möchte, würde entsprechend ihrem heutigen Marktanteil Kapital in die Gesellschaft einzahlen", sagte der United Internet-Chef. "Wenn die Unternehmen zum Beispiel zehn Milliarden Euro einzahlen würden, die Summe mit Fördermitteln um weitere zehn Milliarden aufgestockt würde und diese Netzgesellschaft dann weitere zehn Milliarden Euro an Krediten aufnehmen würde, was bei solchen Infrastrukturprojekten kein übertriebenes Verhältnis ist, dann stünden 30 Milliarden Euro zur Verfügung." Ginge man zusätzlich davon aus, dass auch die Stadtnetze weiter ausbauen würden, dann könnten in wenigen Jahren rund 70 Prozent der deutschen Haushalte direkt über Glasfaser angeschlossen sein, rechnete Dommermuth vor. Entscheidend sei jedoch, dass die Deutsche Telekom mitmache, da sie die größten Planungskapazitäten habe. Dommermuth selber würde gemäß seinem Marktanteil von 14 Prozent 1,4 Milliarden Euro Kapital beisteuern. Allerdings ist er skeptisch, dass eine Staatsministerin für Digitales die Digitalisierung in Deutschland ausreichend voranbringen könnte.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 10.03.2018 - 15:13 Uhr

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