Mittwoch, 20. März 2019
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

FDP-Abgeordneter Sattelberger kritisiert Zustand der Politik
Union will Klimakrise mit Emissionssteuer lösen
Start-up-Investor besorgt um Zukunft von europäischen Internetfirmen
Heil plant Änderungen an Grundrenten-Konzept
Iris Berben: "Struwwelpeter" ist "Rock `n` Roll"
Steuerzuschuss zur Rente steigt bis 2023 auf 114 Milliarden Euro
IT-Dienstleister Datev will Steuerberatung mit KI umkrempeln
Kindler wirft Scholz "finanzpolitisches Harakiri" vor
Barley fühlt sich "fit wie noch nie"
Chiles Außenminister befürchtet Flüchtlingskrise in Lateinamerika

Newsticker

20:33SPD stellt NATO-Ziele für Rüstungsausgaben infrage
20:08Länder kritisieren Asylkosten-Modell von Scholz
19:57Grüne wollen Grundsatzentscheidung über Rüstungsexporte
19:31US-Notenbank lässt Zinsen unverändert
19:22Kretschmer will Sparbemühungen von öffentlich-rechtlichem Rundfunk
19:18EVP suspendiert Orbáns Fidesz-Partei
18:49++ EILMELDUNG ++ EVP beschließt Suspendierung von Orbáns Fidesz-Partei
18:30Lottozahlen vom Mittwoch (20.03.2019)
18:16Tusk stellt kurze Brexit-Verschiebung in Aussicht
18:01DAX lässt kräftig nach - Bayer mit kräftigem Kurseinbruch
16:58Hofreiter begrüßt US-Gerichtsurteil zu Glyphosat
15:59UN-Tribunal verurteilt Karadzic zu lebenslanger Haft
14:57Union will Klimakrise mit Emissionssteuer lösen
14:39Pflegebevollmächtigter lobt neuen Pflege-TÜV als Durchbruch
14:32Bundestag beschließt deutsch-französisches Parlamentsabkommen

Börse

Am Mittwoch hat der DAX kräftig nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.603,89 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,57 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Fresenius mit deutlichen Kursgewinnen von über einem Prozent im Plus, gefolgt von Beiersdorf und von Eon. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

United Internet will nationales Bündnis für Ausbau


Bauarbeiter / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Internet-Milliardär und United Internet-Chef Ralph Dommermuth will eine Gesellschaft gründen, um den Ausbau eines Hochgeschwindigkeitsinternets in Deutschland bald voranzutreiben. Das sagte Dommermuth der "Welt am Sonntag". "Um jetzt schneller vorwärts zu kommen, schlagen wir einen Gigabit-Ausbaufonds vor, für ein nationales Netz-Bündnis", sagte Dommermuth.

Die Netzgesellschaft würde dann den Glasfaserausbau bis in die Häuser übernehmen und anschließend die Anschlüsse allen Anbietern zur Verfügung stellen. Bislang haben noch nicht einmal 2,5 Prozent der Haushalte in Deutschland einen direkten Glasfaseranschluss, der höhere Internet-Geschwindigkeiten als bisherige Online-Zugänge zulässt. Die große Koalition hat das flächendeckende Gigabit-Internet bis 2025 als Ziel in den Koalitionsvertrag geschrieben. Um ein solches Netz zu bauen, müsste jedoch ein hoher Milliardenbetrag investiert werden. Eine Netzgesellschaft könnte diesem Ziel nach Angaben von Dommermuth näher kommen. "Jede Telekommunikationsgesellschaft, die sich an diesem Bündnis beteiligen möchte, würde entsprechend ihrem heutigen Marktanteil Kapital in die Gesellschaft einzahlen", sagte der United Internet-Chef. "Wenn die Unternehmen zum Beispiel zehn Milliarden Euro einzahlen würden, die Summe mit Fördermitteln um weitere zehn Milliarden aufgestockt würde und diese Netzgesellschaft dann weitere zehn Milliarden Euro an Krediten aufnehmen würde, was bei solchen Infrastrukturprojekten kein übertriebenes Verhältnis ist, dann stünden 30 Milliarden Euro zur Verfügung." Ginge man zusätzlich davon aus, dass auch die Stadtnetze weiter ausbauen würden, dann könnten in wenigen Jahren rund 70 Prozent der deutschen Haushalte direkt über Glasfaser angeschlossen sein, rechnete Dommermuth vor. Entscheidend sei jedoch, dass die Deutsche Telekom mitmache, da sie die größten Planungskapazitäten habe. Dommermuth selber würde gemäß seinem Marktanteil von 14 Prozent 1,4 Milliarden Euro Kapital beisteuern. Allerdings ist er skeptisch, dass eine Staatsministerin für Digitales die Digitalisierung in Deutschland ausreichend voranbringen könnte.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 10.03.2018 - 15:13 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung