Freitag, 22. Juni 2018
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Die Börse in Frankfurt hat am Freitagmittag Kursgewinne verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 12.557 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Plus von 0,36 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste stehen die Papiere von Covestro, Bayer und der Deutschen Bank. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Chinesischer Plastik-Importstopp führt zu "Verbrennungsexzess"


Container / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der chinesische Importstopp für Plastikabfälle aus Gewerbe und Industrie hat offenbar erhebliche Auswirkungen auf die deutsche Umweltpolitik. Dem "Spiegel" sagte Peter Kurth, Verbandsvorsitzender der Deutschen Entsorgungswirtschaft (BDE), dass derzeit fast drei Viertel des Altplastiks in Feuerungsanlagen landen: "Ich schätze, dass jetzt 65 bis 70 Prozent unseres Altplastiks als Ersatzbrennstoff, beispielsweise in der Zementindustrie, verwendet oder anderweitig thermisch verwertet werden." Das wäre das Gegenteil der erklärten Politik der Bundesregierung.

Erst im August 2017 ist eine neue Gewerbeabfallverordnung in Kraft getreten. Sie sieht vor, so das Umweltministerium in einer Stellungnahme gegenüber dem "Spiegel", dass "Kunststoffe aus den Bereichen Gewerbe und Industrie getrennt zu sammeln und nach Maßgabe des Kreislaufwirtschaftsgesetzes vorrangig einer stofflichen Verwertung zuzuführen sind, also zur Wiederverwendung und zum Recycling verwendet werden sollen. Eine energetische (thermische) Verwertung wird nur in Ausnahmefällen zugelassen". Umweltschützer sprechen von einer "sehr besorgniserregenden Entwicklung", so Thomas Fischer, Recyclingexperte der Deutschen Umwelthilfe: "Der Verbrennungsexzess muss beendet werden. Die dabei entstehenden Giftschlacken und Stäube bleiben auch nach ihrer Endlagerung für alle Zeit gefährlich."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 09.03.2018 - 18:00 Uhr

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