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Börse

Zum Wochenstart hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.350,82 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,64 Prozent im Vergleich zum Freitag. An der Spitze der Kursliste haben die Aktien des Zahlungsdienstleisters Wirecard, der als Ersatz für die Commerzbank neu in den DAX aufgenommen wurde, entgegen dem Trend kräftig zugelegt. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Pflegeheimkosten steigen deutlich an


Mann im Rollstuhl / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Pflegeheimkosten in Deutschland sind seit Mai 2017 im bundesweiten Schnitt um gut drei Prozent gestiegen. Anfang 2018 mussten Pflegebedürftige für die Unterbringung in Heimen im Durchschnitt 1.751,19 Euro pro Monat zahlen, im Mai 2017 waren es 1.696,84 Euro. Das geht aus Daten der Pflegedatenbank des Verbandes der Privaten Krankenversicherung (PKV) hervor, über die die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" in ihren Samstagausgaben berichten.

Der Auswertung liegen Angaben zu 11.400 vollstationären Pflegeeinrichtungen in Deutschland zugrunde. Mit der jüngsten Pflegereform Anfang 2017 hatte es eine für die Betroffenen wesentliche Veränderung gegeben: Schwerstpflegebedürftige müssen nun genauso viel zahlen wie Heimbewohner mit geringerem Pflegegrad. Der durchschnittliche Betrag, der für Pflege, Unterkunft, Essen und Investitionskosten in den Heimen zu entrichten ist, unterscheidet sich jedoch von Bundesland zu Bundesland erheblich. Am höchsten war der Eigenanteil Anfang 2018 mit 2.263,06 Euro in Nordrhein-Westfalen, was einem Anstieg um 99,99 Euro gegenüber Mai 2017 entspricht. In Niedersachsen sind es 1.423,54 Euro (plus 27,70 Euro) gewesen, in Mecklenburg-Vorpommern 1.161,91 Euro (plus 59,98 Euro), in Brandenburg 1.419,96 Euro (plus 52,31 Euro) und in Sachsen 1.170,22 Euro (plus 61,99 Euro). Grund für die starken regionalen Unterschiede sind unter anderem die Verträge für die personelle Ausstattung in den Pflegeeinrichtungen, die ebenso von Bundesland zu Bundesland variieren wie die Höhe der Bezahlung von Pflegekräften. Patientenschützer fordern ein Gegensteuern der Politik. "Für viele Heimbewohner kommt jetzt das böse Erwachen. Denn ihre Kosten für Pflege, Unterkunft, Verpflegung und Investitionen steigen immer weiter an. In einigen Regionen um bis zu 30 Prozent", sagte Eugen Brysch, Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, dem RND. "Häufig werden hierfür die steigenden Personalkosten verantwortlich gemacht." Ohne Zweifel sei es gut, dass es endlich Bewegung bei den Löhnen gebe. "Jedoch zahlen die Zeche für die Mehrkosten allein die Pflegebedürftigen. Es kann nicht sein, dass so Pflegebedürftige und Pflegekräfte gegeneinander ausgespielt werden." Brysch forderte, den Eigenanteil für Heimbewohner an den Pflegekosten auf 300 Euro zu begrenzen. Die Landesregierung von Brandenburg bereitet derzeit eine Bundesratsinitiative vor. Ziel dabei ist unter anderem, die eigentlich für das Jahr 2020 vorgesehene Prüfung der Höhe der Pflegeleistungen vorzuziehen und im Gesetz eine regelmäßige Anhebung festzuschreiben. PKV-Verbandsdirektor Volker Leienbach sagte dem RND, die gesetzliche Pflegeversicherung könne nur einen "Teilkasko-Schutz" bieten. "Im Ernstfall bleibt also eine Pflegelücke, die mehrere tausend Euro im Monat betragen kann. Immer mehr Menschen erkennen den Bedarf einer privaten, kapitalgedeckten Vorsorge", so Leienbach weiter. "Je früher man anfängt, desto günstiger ist es. Viele Pflegezusatzversicherungen werden sogar gefördert, da gibt es bis zu 33 Prozent Zuschuss vom Staat."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 09.03.2018 - 16:33 Uhr

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