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Graphik: Deutscher Wetterdienst

Asylsuchende nutzen zunehmend Flugrouten nach Deutschland


Vollverschleierte Frauen / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Zahl der Asylbewerber, die auf dem Weg nach Deutschland mit Flugzeugen reisen, steigt. Wie die "Welt" in ihrer Freitagausgabe berichtet, haben die "Feststellungszahlen" im Bereich "illegale Migration auf dem Luftweg nach Deutschland" zugelegt. Zu diesem Ergebnis kommen unter anderem die Experten des behördenübergreifenden Gemeinsamen Analyse- und Strategiezentrums illegale Migration (Gasim).

Innerhalb der Schengen-Region gelte Griechenland vor Polen als Hauptabflugland für die illegale Migration auf dem Luftweg nach Deutschland, erklärte eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums. Seit November werden wieder alle Fluggäste, die in Griechenland losfliegen, bei ihrer Ankunft in Deutschland kontrolliert. Aufgrund der verstärkten Überprüfungen vor Abflügen nach Deutschland versuchen Migranten mittlerweile häufiger, zunächst in einen anderen Staat zu fliegen. Anschließend reisen sie über den Landweg weiter. Die Experten im Gasim warnen: "Insbesondere im Luftverkehr nutzen Migranten und Schleuser sehr flexibel verschiedene Routen und Modi Operandi." Migranten in Griechenland etwa versuchten vermehrt, "nicht unmittelbar auf dem Luftweg nach Deutschland zu gelangen, sondern flogen stattdessen zunächst in andere europäische Staaten, um im Anschluss auf dem Landweg nach Deutschland weiterzureisen". Dem Vernehmen nach fliegen sie beispielsweise nach Polen und reisen anschließend über die Landgrenze in die Bundesrepublik. Offenbar nutzen Asylbewerber auch häufiger eine Hintertür auf dem Balkan. Unter anderem Iraner, Inder oder Chinesen dürfen laut Bundesinnenministerium seit September 2017 visumfrei nach Serbien einreisen. Es bestehe daher die Möglichkeit, dass Syrer, Afghanen oder Iraker mit gefälschten Papieren - etwa als Iraner - nach Serbien kommen. Sicherheitskreise weisen darauf hin, dass ein Teil von ihnen über den Landweg weiter nach Deutschland reisen will. Nach Ansicht der Gewerkschaft der Polizei stellt die Einreise per Flugzeug die Beamten vor eine große Herausforderung: "Es ist sehr schwierig, bei Kontrollen von Flugzeuginsassen in kürzester Zeit eine illegale Einreise zu erkennen", sagte der stellvertretende Vorsitzende Jörg Radek. Von hoher Bedeutung sei daher das weltweite Netz von deutschen Dokumenten- und Visaberatern, die "nach Deutschland operierende Airlines beraten, um vor Ort dabei zu helfen, einen möglichen Missbrauch bereits vor dem Abflug zu entdecken". Offiziell wurden durch die Bundespolizei hierzulande im vergangenen Jahr zwar lediglich rund 11.000 Personen bei der illegalen Einreise auf dem Luftweg festgestellt - das waren etwa 1.000 mehr als 2016. Doch das Dunkelfeld scheint deutlich größer zu sein. Etwa ein Drittel der Asylsuchenden aus den Hauptherkunftsländern sollen auf ihrem Weg auch ein Flugzeug nutzen - das ist Beamten zufolge das Ergebnis von Befragungen zu Reisewegen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 09.03.2018 - 00:00 Uhr

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