Sonntag, 23. September 2018
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Newsticker

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Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.427,93 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,82 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Die turbulenten Ereignisse in der Bundespolitik hatten am Freitag keinerlei erkennbare Auswirkungen auf den Aktienhandel, das Börsenbarometer hielt sich den ganzen Tag über gleichmäßig im grünen Bereich. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

EU-Kommission will Internetgiganten stärker besteuern


EU-Kommission in Brüssel / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die EU macht ernst mit einer stärkeren Besteuerung großer Internetkonzerne. "Die Menschen haben kein Verständnis dafür, dass große Konzerne Steuerschlupflöcher nutzen und damit die Gesellschaft um Einnahmen prellen", sagte EU-Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Donnerstagsausgabe). "Deshalb werden wir am 21. März Vorschläge für eine gerechtere Besteuerung von Digitalkonzernen vorlegen, insbesondere für die Giganten des Internets. Derzeit haben wir Steuerausfälle in Ländern, in denen multinationale Konzerne zwar echte Aktivitäten ausüben, aber oft kaum oder gar nicht physisch präsent sind."

Moscovici zufolge versteuerten Unternehmen wie Apple, Google oder Facebook derzeit "nur rund neun Prozent ihres Gewinns in Europa, die herkömmliche Wirtschaft aber 23 Prozent. Das hat mit Gerechtigkeit nichts zu tun. Ich bin optimistisch, dass sich das ändern wird. Darauf werden wir auch international über die OECD hinwirken", sagte Moscovici. Demnach will die EU-Kommission künftig Faktoren wie "die Höhe der Einnahmen aus digitalen Transaktionen, die Zahl der Nutzer einer digitalen Plattform oder das über eine digitale Plattform bei den Nutzern gesammelte Datenvolumen" zur Besteuerung heranziehen. "Unser Ziel ist, die gravierendsten Lücken in unseren Körperschaftsteuersystemen bei der digitalen Besteuerung zu schließen und unnötige Belastungen für die Unternehmen durch ein Flickwerk nationaler Maßnahmen in unserem Binnenmarkt zu vermeiden", sagte Moscovici.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 08.03.2018 - 07:04 Uhr

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