Freitag, 22. Juni 2018
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Am Donnerstag hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.511,91 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,44 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Kurz vor Handelsschluss waren allein die Aktien von Fresenius, Linde, Adidas und Merck im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Bundeswehrverband fürchtet Einsatz im Irak


Soldat übt Festnahme / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Nach dem Kabinettsbeschluss zur geografischen Ausweitung des Bundeswehr-Einsatzes im Irak verlangt der Deutsche Bundeswehrverband ein strategisches Konzept von der Bundesregierung. "Ohne ein politisch mit den Regional- und Großmächten abgestimmtes Konzept, insbesondere vor dem Hintergrund einer schwachen Regierung, ist jegliche militärische Unterstützung ziel- und zwecklos", sagte der Verbandsvorsitzende, Oberstleutnant Andre Wüstner, der "Welt" (Donnerstagausgabe). "Das sollte nach den negativen Erfahrungen in Afghanistan mittlerweile auch der Letzte verstanden haben."

Wüstner bewerte die Gefährdung deutscher Soldaten im Irak als "enorm, insbesondere weil westliche Streitkräfte für Terroristen in der Region Hochwertziele darstellen". Zwar gehörten Tod und Verwundung zu den Gefahren des Soldatenberufs. "Bitter sind sie immer, aber unerträglich werden sie, wenn sie Folgen eines konzeptionslosen und naiven politischen Vorgehens sind", warnte Wüstner, "Deshalb bleibt das strategische Konzept als Grundvoraussetzungen für jeden Einsatz unverzichtbar." Die Abgeordneten des Bundestags forderte Wüstner auf, sich einer höheren Finanzausstattung der Bundeswehr und der Beschaffung bewaffnungsfähiger Drohnen nicht länger zu verweigern. "Die Bundeswehr fährt seit Jahren massiv auf Verschleiß, auch der Schutz unserer Soldaten im Einsatz muss verbessert werden", sagte der Verbandschef. "Somit geht mein Appell an alle Parlamentarier: Wer vor dem Hintergrund der schlechten Einsatzbereitschaftslage die Hand für neue Mandate hebt, darf sich einer erhöhten Finanzausstattung für die Bundeswehr ebenso wenig verweigern wie der Beschaffung von bewaffnungsfähigen Drohnen. Alles andere wäre unverantwortlich."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 08.03.2018 - 00:00 Uhr

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