Sonntag, 23. September 2018
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Zum Wochenausklang hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.427,93 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,82 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Die turbulenten Ereignisse in der Bundespolitik hatten am Freitag keinerlei erkennbare Auswirkungen auf den Aktienhandel, das Börsenbarometer hielt sich den ganzen Tag über gleichmäßig im grünen Bereich. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Kelber kritisiert Bär wegen Äußerungen zum Datenschutz


Pärchen am Computer / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die designierte Staatsministerin für Digitalisierung, Dorothee Bär (CSU), hat mit ersten Äußerungen zu ihrer Agenda Kritik beim Koalitionspartner ausgelöst. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesjustizministerium, Ulrich Kelber (SPD), kritisierte im "Handelsblatt" insbesondere Bärs Äußerungen zum Datenschutz. Die CSU-Politikerin hatte in einem Interview eine "smarte Datenkultur vor allem für Unternehmen" gefordert.

Die deutschen Datenschutzregeln in Deutschland kritisierte sie in diesem Zusammenhang als völlig veraltet und sprach von einem "Datenschutz wie im 18. Jahrhundert". Kelber sagte dazu dem "Handelsblatt": Datenschutz sei Schutz von Grundrechten. "Das kommt nie aus der Mode und ist in Zeiten umfassender digitaler Datenerhebung und -analyse dringender als je zuvor." Das bestätigten auch zahlreiche Urteile des Bundesverfassungsgerichts. "Es ist mir unerklärlich, wie Frau Bär das als 18. Jahrhundert abtun kann." Irritierend sei überdies, "dass Frau Bär anscheinend nicht realisiert hat, dass ab Mitte Mai außerdem in der gesamten Europäischen Union ein neues, modernisiertes Datenschutzrecht gilt, dass genau diesen Schutz der Grundrechte in den Mittelpunkt rückt". Als falsch bezeichnete Kelber die Behauptung Bärs, wonach der deutsche Datenschutz einer Nutzung von Daten etwa im Gesundheitsbereich entgegenstehe. "Der Abgleich von Patientendaten mit einer Datenbank ähnlicher Fälle scheitert natürlich nicht am Datenschutz", sagte der SPD-Politiker. Kelber fügte hinzu: "Wenn Frau Bär abseits von Floskeln wie smart konkrete Vorschläge hat, kann man darüber sprechen, aber so ist das eine Luftnummer."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 07.03.2018 - 09:12 Uhr

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