Sonntag, 24. Juni 2018
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Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.579,72 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,54 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Die Anteilsscheine von BMW, Daimler und Volkswagen rangierten mit Verlusten von mehr als einem Prozent am Ende der Liste. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

HDE-Präsident: Handel beim Thema Digitalisierung noch am Anfang


Containerschiff / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Für Josef Sanktjohanser, Präsident des Handelsverbands Deutschland (HDE), steht der Handel beim Thema Digitalisierung noch ganz am Anfang. "Wenn man die Digitalisierung auf einen Tagesablauf überträgt, sind wir bestenfalls beim Frühstücksei. Was da noch kommt, kann man nur erahnen", sagte Sanktjohanser der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Montagsausgabe).

Jedoch würde sich der Handel immer mehr in Richtung Technologiebranche entwickeln. Auch in der Blockchain-Technologie sieht der HDE-Chef Potenzial: "Die dezentrale Organisation von Informationsströmen und Zertifikaten wie zum Beispiel Besitz- und Herkunftsnachweisen könnte im Handel vielfältig genutzt werden. Im Payment selbst wäre aber auch die Diskussion über digitales staatliches Geld spannend." Ein großes Thema ist für Sanktjohanser der Bereich künstliche Intelligenz, zum Beispiel Sprachassistenten. Allerdings sieht er bei der sich dynamisch entwickelnden Zahl in deutschen Haushalten die Gefahr, dass sie eine Gatekeeper-Funktionen entwickeln: "Es darf nicht passieren, dass Sprachassistenten entscheiden, welcher Hersteller oder Händler bevorzugt zum Zuge kommt." Mit Blick auf den Onlinehandel, dessen Umsatz jährlich um rund vier Milliarden Euro wächst, kritisierte Sanktjohanser ein Ungleichgewicht der rechtlichen Rahmenbedingungen. "Der kleine Onlinehändler muss die gleichen Chancen haben wie die Tech-Riesen. Die in Brüssel geplante E-Privacy-Verordnung beispielsweise bewirkt genau das Gegenteil", so der HDE-Chef zum Thema Datenschutz. "Wir wollen kein Anti-Amazon-Gesetz. Aber wir brauchen Chancengleichheit und fairen Wettbewerb zwischen allen Akteuren auf dem Markt." Gerade für kleine Einzelhändler könne die Verordnung existenzgefährdend sein.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 05.03.2018 - 09:13 Uhr

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