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Börse

Zum Wochenstart hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.350,82 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,64 Prozent im Vergleich zum Freitag. An der Spitze der Kursliste haben die Aktien des Zahlungsdienstleisters Wirecard, der als Ersatz für die Commerzbank neu in den DAX aufgenommen wurde, entgegen dem Trend kräftig zugelegt. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

SPD-Frauen machen Front gegen Werbeverbot für Abtreibungen


Computer-Nutzerin / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) fordert die Abschaffung des Strafrechtsparagraphen 219a, der Werbung für Schwangerschaftsabbrüche unter Strafe stellt. Anzeigen und Strafverfahren gegen Ärzte zeigten, dass Handlungsbedarf bestehe, sagte Elke Ferner, Bundesvorsitzende der ASF, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "In keinem einzigen Fall wird für Schwangerschaftsabbrüche geworben, sondern es wird lediglich informiert - auch online, was im digitalen Zeitalter eine Selbstverständlichkeit ist."

Die Gießener Ärztin Kristina Hänel war im November nach dem Paragraphen verurteilt worden, weil sie auf ihrer Website darüber informierte, dass sie Schwangerschaftsabbrüche durchführt. Frauen in einem Schwangerschaftskonflikt hätten den Anspruch auf umfassende Informationen, so Ferner. "Dazu gehört auch die Information, welche Ärztinnen und Ärzte Schwangerschaftsabbrüche durchführen und nach welchen Methoden sie das tun", sagte die SPD-Politikerin. Die SPD-Bundestagsfraktion müsse deswegen jetzt ihren Gesetzentwurf zur Streichung des Paragraphen in den Bundestag einbringen. Die Fraktion hatte den Entwurf vor einer Bundestagsdebatte zum Thema im Februar zurückgezogen. Ferner betonte die Konsequenzen, die der Paragraf auch jenseits strafrechtlicher Folgen für Ärzte und Patientinnen habe. "Wir haben im Moment ein Klima, in dem Ärzte, die Abbrüche durchführen, Angst haben, das mitzuteilen", sagte Ferner. "Frauen sind verunsichert, weil sie keine Informationen bekommen." Die Situation erinnere sie stark an die Debatten der 80er- und 90er-Jahre.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 04.03.2018 - 01:00 Uhr

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