Montag, 24. September 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

ARD-Vorsitzender Wilhelm plant "europäisches Youtube"
Kauder-Herausforderer: "Es geht um ein alternatives Angebot"
Steinmeier warnt vor Spaltung der Gesellschaft
"Bild": Maaßen soll bei gleichen Bezügen ins Innenministerium wechseln
Studie: Steuerzahlern drohen hohe Braunkohle-Folgekosten
Gauweiler wettet auf absolute CSU-Mehrheit in Bayern
1. Bundesliga: Leverkusen feiert ersten Saisonsieg
BND fordert Freistellung von Auskunftsanspruch
Kritik an GroKo innerhalb der deutschen Industrie wächst
1. Bundesliga: Leipzig spielt unentschieden in Frankfurt

Newsticker

05:00Kauder-Herausforderer: "Es geht um ein alternatives Angebot"
05:00Spahn-Pläne: Krankenkassen warnen vor Zweckentfremdung der Mittel
05:00Windenergie: Deutschland verfehlt Ausbauziel für 2019
01:00Hofreiter: Seehofer holt "AfD-Berater in die Regierung"
01:00SPD-Vize Stegner: Seehofer soll Provokationen einstellen
01:00Dreyer: Große Koalition soll endlich zur Sacharbeit zurückkehren
01:00Pflegebeauftragter regt "Elterngeld" für pflegende Angehörige an
01:00EU-Rechnungshof verlangt Kurskorrektur bei EU-Agrarförderung
01:00Umfrage: 31 Prozent trauen AKK erfolgreiche Kanzlerkandidatur zu
00:00FDP-Chef Lindner: "Frau Merkel ist politisch erschöpft"
00:00Asylrechtler: EU-Plan rechtlich möglich
00:00FDP will weitere Aufklärung der BAMF-Affäre
22:29Unwetter "Fabienne" fordert erstes Todesopfer in Bayern
21:46Weil fordert Union zu besserer Koalitionsarbeit auf
21:33Rörig: Staat bei Aufarbeitung von kirchlichem Missbrauch gefragt

Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.427,93 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,82 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Die turbulenten Ereignisse in der Bundespolitik hatten am Freitag keinerlei erkennbare Auswirkungen auf den Aktienhandel, das Börsenbarometer hielt sich den ganzen Tag über gleichmäßig im grünen Bereich. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Kulturrat: Schweizer Volksentscheid setzt ARD und ZDF unter Druck


ARD-Hauptstadtstudio / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Volksentscheid in der Schweiz über Rundfunkabgaben wird nach Einschätzung des Kulturrats und des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV) die Stimmungslage in Deutschland beeinflussen. "Der Wind für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk wird rauer", sagte Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats, der Spitzenorganisation von 250 Bundeskulturverbänden, dem "Handelsblatt". "Ein bisschen durchpusten schadet aber nicht, nur zerstört werden darf der öffentlich-rechtliche Rundfunk nicht, denn das schadet der Demokratie und damit uns allen."

Es sei ja nicht nur die Abstimmung in der Schweiz, die sich auf die innerdeutsche Debatte um ARD und ZDF auswirke. Die FPÖ in Österreich arbeitet sich derzeit am Österreichischen Rundfunk (ORF) ab. "In Polen und in Ungarn hat die Politik schon längst massiven Einfluss auf den Rundfunk genommen, so dass er kaum mehr mit unserem öffentlich-rechtlichen System vergleichbar ist", sagte Zimmermann. Daher fürchte er, dass nach der Abstimmung in der Schweiz die Diskussion in Deutschland weitergehen werde. "In den Landtagen, in denen die AfD vertreten ist, wurden schon Anträge eingebracht, die Medien-Staatsverträge zu kündigen." Ähnlich äußerte sich der DJV-Bundesvorsitzende Frank Überall. "Ich befürchte, wenn die Forderung nach einer faktischen Abschaffung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in der Schweiz eine Mehrheit bekommt, wird das zum diskursiven Durchlauferhitzer für Kritiker hierzulande", sagte Überall dem "Handelsblatt". "Sollten die Schweizer an ihrem System festhalten, werden die Diskussionen zwar nicht beendet sein, sie dürften aber nicht weiter in einer solch zugespitzten Schärfe geführt werden wie das derzeit zuweilen der Fall ist." Wie Zimmermann hält auch Überall ARD und ZDF für unverzichtbar. "Vielfalt der Berichterstattung und der veröffentlichten Meinung ist für eine demokratische Willensbildung essentiell", sagte der DJV-Chef. "Wir müssen diesen gesellschaftlichen Anspruch an uns selbst ernst nehmen, und dazu gehört aus meiner Sicht eben untrennbar auch der öffentliche Rundfunk." Zudem gebe es eine Bestands- und Entwicklungsgarantie für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, "die ja nicht vom Himmel gefallen ist". Sie sei ein "gesellschaftlicher Pakt", der vom Bundesverfassungsgericht immer wieder bestätigt worden sei. "Warum sollten wir diesen Pakt leichtfertig aufweichen?" Kulturrat-Chef Zimmermann sieht dessen ungeachtet den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in der Pflicht, sich auch zu reformieren, um gerade auch junge Zielgruppen zu erreichen. "Es versteht sich von selbst, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk sein Programm stets hinterfragen muss", sagte er. Dabei sei es gut, dass die Programmgestaltung der redaktionellen Autonomie der Sender unterliege und zugleich durch die Rundfunkräte, denen gesellschaftliche Gruppen angehören, die Sender kontrolliert werde. "Aus meiner Sicht ist es beim Programm wie beim Wetter: Man kann es nicht allen recht machen", so Zimmermann.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 03.03.2018 - 12:11 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung