Montag, 24. September 2018
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Zum Wochenausklang hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.427,93 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,82 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Die turbulenten Ereignisse in der Bundespolitik hatten am Freitag keinerlei erkennbare Auswirkungen auf den Aktienhandel, das Börsenbarometer hielt sich den ganzen Tag über gleichmäßig im grünen Bereich. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Einzelhändler fürchten Folgen von Handelskonflikt für Verbraucher


Einkaufsregal in einem Supermarkt / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Ein Handelskonflikt mit den USA hätte nach Ansicht von Unternehmern unangenehme Folgen für die Konsumenten in Europa. "Für die Verbraucher würden die Gegenmaßnahmen zu spürbaren Preissteigerungen führen", warnte Matthias Händle, der Präsident der Außenhandelsvereinigung des deutschen Einzelhandels (AVE), der "Welt" (Samstagausgabe). Händle appellierte an die Politik, die Eskalation nicht außer Kontrolle geraten zu lassen.

"Eigene Schutzzölle der EU auf amerikanische Produkte dürfen, wenn überhaupt, nur mit Augenmaß erhoben werden, da sie den Außenhandel massiv schädigen", sagte er. Die AVE unterstütze jedoch eine Klage der EU vor der WTO, wie die Kommission in Brüssel sie erwägt. Denkbar sei auch, einen Katalog möglicher Gegenmaßnahmen zunächst vorzustellen und der US-Regierung eine Reaktionszeit einzuräumen. So lasse sich politischer Druck erzeugen. Die Strafzölle und die Reaktionen darauf könnten sich gegenseitig so weit hochschaukeln, dass sie schwere Schäden in der deutschen und europäischen Außenwirtschaft verursachen würden, warnte Händle. Zudem drohe die Gefahr, dass sich andere Staaten an der protektionistischen Handelspolitik der USA orientieren und ebenfalls unrechtmäßige Handelshemmnisse einführten. Am Ende wäre das gesamte Welthandelssystem in Frage gestellt. "Wir sollten uns immer wieder vor Augen führen, welchen Wohlstandsgewinn wir weltweit den offenen Märkten verdanken. Dies darf nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden," sagte er. Ökonomen befürchten, dass Trump mit seinen protektionistischen Nadelstichen andere Länder ermuntert, es ihm gleich zu tun. Damit stünde der Freihandel, wie er derzeit existiert, auf der Kippe. "Die Handelspartner der USA, beispielsweise die Europäer müssen Gegenmaßnahmen ergreifen, andernfalls könnten sich weitere Staaten, zum Beispiel Indien, Russland oder China dazu verleitet fühlen, ebenfalls Zollhürden zu errichten", sagt Gabriel Felbermayr, Leiter des Ifo-Zentrums für Außenwirtschaft, gegenüber "Welt". Mit Gegenmaßnahmen wie Strafzöllen auf US-Produkte, die nicht mit der WTO abgestimmt sind, würden sich die Europäer zwar ebenfalls ins Unrecht setzen. "Aber ich glaube nicht, dass es sich die Vertreter der EU erlauben können, ein Verfahren vor der WTO abzuwarten. Die Organisation ist derzeit aufgrund der nur unzureichend besetzten Richterstellen dort gar nicht in der Lage, schnell zu reagieren", so Felbermayr. "Was wir hier erleben, ist nicht nur ein bereits ausgebrochener Handelskonflikt, sondern eine tiefe Krise der Welthandelsorganisation WTO."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 02.03.2018 - 17:50 Uhr

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