Freitag, 14. Dezember 2018
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Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX im Minus geschlossen, zwischenzeitlich kräftigere Verluste habe bis zum Ende aber etwas reduziert. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 10.865,77 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,54 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Auf Wochensicht hat der DAX damit einen halben Prozentpunkt zugelegt und die seit Monaten andauernde Talfahrt vorerst nicht fortgesetzt. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Börsen von drohendem Handelskrieg geschockt: DAX sackt ab


Händler an einer Wertpapierbörse / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Zum Wochenausklang hat der DAX kräftig nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.913,71 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 2,27 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nachdem US-Präsident Donald Trump am Donnerstag erst nach Börsenschluss in Frankfurt angekündigt hatte, auf Stahl und Aluminium hohe Einfuhrzölle von 25 und zehn Prozent einzuführen, kündigte die EU umgehend Gegenmaßnahmen an - also Einfuhrzölle auf US-Waren.

Fachpolitiker wie der FDP-Fraktionsvize Michael Theurer warnten angesichts der Ankündigungen vor neuem Protektionismus. "Es besteht die Gefahr eines Handelskriegs", sagte Theurer dem "Handelsblatt" (Samstagausgabe). Die Bundesregierung solle mit einer in der EU abgestimmten Position in Washington vorstellig werden, forderte er. Die US-Börsen und die Börsen in Asien hatten nach der Ankündigung Trumps bereits kräftig nachgelassen, der DAX hatte am Freitag noch etwas nachzuholen, ging dann aber angesichts erneuter negativer Vorgaben von der Wall Street noch weiter in die Knie. Größter Kursverlierer waren die Papiere des Stahlkonzerns Thyssenkrupp, die bis kurz vor Handelsende über vier Prozent nachgaben, gefolgt von Commerzbank und Prosieben. Aktien von Beiersdorf konnten sich als einzige gegen den Abwärtssog stemmen und legten zu diesem Zeitpunkt sogar 0,3 Prozent zu. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Freitagnachmittag stärker. Ein Euro kostete 1,2308 US-Dollar (+0,27 Prozent).

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 02.03.2018 - 17:35 Uhr

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