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Die Börse in Frankfurt hat am Montagmittag deutliche Kursverluste verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 12.389 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 1,5 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste stehen die Anteilsscheine von Beiersdorf, Fresenius und Henkel. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Sachgrundlose Befristungen: Kompromiss schützt jeden Zweiten


Bundesagentur für Arbeit / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die von Union und SPD geplanten Einschränkungen sachgrundloser Befristungen werden voraussichtlich bei jedem zweiten Beschäftigten in Deutschland greifen. Das geht aus der Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der Linken-Bundestagsabgeordneten Susanne Ferschl hervor, berichtet das "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Freitagsausgaben). Union und SPD hatten vereinbart, dass Arbeitgeber mit mehr als 75 Beschäftigten "nur noch maximal 2,5 Prozent der Belegschaft sachgrundlos befristen" dürfen.

Für kleinere Betriebe sind keine Beschränkungen dieser Art geplant. Laut Bundesarbeitsministerium waren 2016 rund 19,3 Millionen Menschen in Betrieben mit weniger als 75 Mitarbeitern beschäftigt. Das sind 51,4 Prozent aller Beschäftigten. "Der Befristungsanteil lag in Betrieben mit weniger als 75 Beschäftigten bei 5,5 Prozent; in Betrieben mit 75 und mehr Beschäftigten waren es 10,2 Prozent", heißt es in der Ministeriumsantwort. Die Linken-Arbeitsmarktexpertin übte scharfe Kritik am Umgang der SPD mit dem Thema während des laufenden Mitgliederentscheids. "Die Behauptung der SPD-Parteispitze, nach der die sachgrundlosen Befristungen durch den Koalitionsvertrags `Drastisch eingeschränkt` würden, hält einer genaueren Überprüfung nicht stand. In den meisten Betrieben und für die Mehrheit der sachgrundlos befristet Beschäftigten bliebe alles beim Alten", sagte sie. "Ein erster Schritt gegen den Befristungswahnsinn wäre die komplette Abschaffung der sachgrundlosen Befristung gewesen." Das Forschungsinstitut der Bundesagentur für Arbeit IAB geht davon aus, dass die Zahl sachgrundloser Befristungen bei Umsetzung der Pläne um 400.000 sinken wird.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 22.02.2018 - 15:45 Uhr

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