Donnerstag, 18. Oktober 2018
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Börse

Am Donnerstag hat der DAX deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.589,21 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,07 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Aktien von Linde, der Deutschen Börse und von Bayer entgegen dem Trend im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Heike Makatsch hält "MeToo"-Debatte für zu aufgeheizt


Heike Makatsch / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Schauspielerin Heike Makatsch hält die sogenannte "MeToo"-Debatte für zu aufgeheizt. "Es kommt mir so vor, dass gerade jeder differenziertere Gedanke zum Thema, der vielleicht auch mal eine Ambivalenz benennt oder sogar eine Lanze bricht für die Gegenseite, so an den Pranger gestellt wird, dass es fast schon etwas von einer Meinungsdiktatur hat", sagte Makatsch der "Süddeutschen Zeitung" (Donnerstagausgabe). Weinstein und Wedel seien "nicht typisch oder stellvertretend für Männer in einer Machtposition".

Weinstein sei offenbar viel mehr "ein Serienvergewaltiger, ein Psychopath". Im Kern der Sache gehe es aber um etwas viel Größeres: "Es geht um die Ausnutzung von Machtverhältnissen." Nahezu jede Frau kenne das ja, sagte Makatsch der SZ, "dass man anders wertgeschätzt wird als männliche Kollegen". Grundsätzlich hoffe sie, dass sich das Gesellschaftssystem, in dem es überhaupt erst zu Abhängigkeiten und Machtgefällen komme, verändere. "Es braucht am Ende all das Aufschreien und den Tumult, damit vollkommen selbstverständlich ist, dass Frauen in jeder Lebenslage der gleiche Respekt entgegen gebracht wird wie Männern." Die Frage sei aber, was es für die Kunst bedeute, "dass so viele Männer im Kulturbetrieb schuldig gesprochen werden". Sie heiße es selbstverständlich nicht gut, "wenn ein Regisseur Frauen erniedrigt, ich meine aber schon, dass es Künstlerpersönlichkeiten gibt, mit denen die Arbeit nicht immer ein Vergnügen ist. Und das sind oft die Interessanteren."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 15.02.2018 - 00:00 Uhr

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