Freitag, 23. Februar 2018
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Am Donnerstag hat der DAX nach anfänglichen Kursverlusten am Nachmittag ins Plus gedreht und schließlich doch mit einem kleinen Minus geschlossen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.461,91 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,07 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Am Vormittag hatte der schlechter als erwartet ausgefallene Ifo-Geschäftsklimaindex noch für signifikante Kursabschläge gesorgt. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Zwei Drittel der Arbeitnehmer gehen krank zur Arbeit


Tabletten / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Gut zwei Drittel der Arbeitnehmer gehen trotz Krankheit zur Arbeit. Das zeigen die noch unveröffentlichten Ergebnisse einer Umfrage, die der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) 2017 durchführen ließ und über die die "Welt" in ihrer Donnerstagausgabe berichtet. Bei der Stichprobe wurden rund 4.800 abhängig Beschäftigte danach gefragt, ob sie in den zurückliegenden zwölf Monaten mindestens einmal zur Arbeit erschienen, obwohl sie sich "richtig krank gefühlt" haben.

67 Prozent der Befragten bejahten dies. 29 Prozent sind sogar zwei Wochen oder noch länger krank zur Arbeit gegangen. Der DBG und auch Ärzte warnen vor dem sogenannten Präsentismus, der Anwesenheit am Arbeitsplatz trotz Krankheit. "Wenn man krank ist, bleibt man zu Hause, wenigstens für ein paar Tage, alles andere ist unvernünftig", sagte Udo Buchholz, Infektionsepidemiologe am Robert-Koch-Institut, der "Welt". "Denn dann wird man schneller wieder gesund. Und in den ersten beiden Tagen ist man besonders ansteckend." Allerdings hilft das Auskurieren in den eigenen vier Wänden nur begrenzt dabei, die weitere Ausbreitung von Erkältungsviren zu begrenzen. "Zu Hause gibt es auch Menschen, die man anstecken kann", sagte Robert-Koch-Experte Buchholz. "Und die Kontakte dort sind in der Regel häufiger und enger als am Arbeitsplatz. Im Ergebnis hält sich das epidemiologisch vielleicht sogar die Waage. Die Verbreitung von Grippeviren würde dann also nicht gebremst dadurch, dass man der Arbeit fernbleibt." Tatsächlich hätten wissenschaftliche Untersuchungen "gezeigt, dass selbst drastische Maßnahmen nur begrenzte Effekte auf die Verbreitung von Grippewellen haben".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 15.02.2018 - 00:00 Uhr

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