Sonntag, 27. Mai 2018
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Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.938,01 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,65 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Der Ifo-Geschäftsklimaindex sorgte für Rückenwind: Das Konjunkturbarometer stieg im fünften Monat des Jahres auf 102,2 Zähler, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität München am Freitagvormittag mitteilte. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Bundeswehr-Kampfpanzer für Nato-Speerspitze nicht einsatzbereit


Bundeswehr-Panzer "Leopard 2" / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Dem deutschen Heer mangelt es an einsatzbereiten Kampfpanzern. Anfang 2019 soll die Bundeswehr die Führung der multinationalen Eingreiftruppe Very High Readiness Joint Task Force (VJTF) übernehmen. Aus einem vertraulichen Papier des Verteidigungsministeriums zur materiellen Einsatzbereitschaft geht hervor, dass der für die Aufgabe vorgesehenen Panzerlehrbrigade 9 in Munster derzeit nur neun von 44 vorgesehenen Kampfpanzern des Typs Leopard 2 zur Verfügung stehen, schreibt die "Welt" in ihrer Donnerstagausgabe.

Zudem sind von den 14 benötigten Schützenpanzern des Typs Marder nur drei einsatzfähig. Gründe sind die mangelnde Versorgung mit Ersatzteilen und hoher Wartungsaufwand. Es fehlen auch Nachtsichtgeräte, Granatmaschinenwaffen, Unterstützungsfahrzeuge, Winterbekleidung und Schutzwesten. Das Heer will nun versuchen, die "existenten fähigkeitsrelevanten Defizite aus Beständen anderer Großverbände" zu decken, wie es heißt. Dadurch wird allerdings der Übungs- und Ausbildungsbetrieb anderer Teile der Bundeswehr lahmgelegt. Dem "Welt"-Bericht zufolge ist auch die Luftwaffe nicht in der Lage, ihre Nato-Verpflichtungen zu erfüllen. So hat sich die Einsatzbereitschaft der Hauptwaffensysteme Eurofighter, Tornado (Kampfjets) und CH-53 (Transporthubschrauber) in den vergangenen drei Jahren weiter verschlechtert. Jedes dieser Waffensysteme steht der Truppe statistisch nur vier Monate im Jahr für Einsatz, Ausbildung und Übung zur Verfügung. Die anderen acht Monate bleiben die Flugzeuge wegen Reparaturen, Instandsetzung und Umrüstungen am Boden. "Die Lage ist in allen Teilstreitkräften ähnlich besorgniserregend", sagte der Wehrbeauftragte Hans-Peter Bartels im Gespräch mit "Welt". Bereits zuvor hatte der SPD-Politiker gewarnt, die Bundeswehr sei "im Rahmen der kollektiven Verteidigung derzeit nicht einsetzbar". Der Grünen-Verteidigungsexperte Tobias Lindner wies darauf hin, dass die Probleme mit der Einsatzbereitschaft seit Jahren bekannt seien: "Verbessert hat sich jedoch nahezu gar nichts." Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) müsse sich fragen lassen, "was sie eigentlich die vergangene Legislatur getan hat. Anscheinend ist es politisch opportuner, ständig neue Rüstungsvorhaben und Trendwenden anzukündigen, statt endlich die Probleme bei Ersatzteilen und Instandhaltung anzugehen." FDP-Fraktionsvize Alexander Graf Lambsdorff kritisierte: "Deutschlands beschleunigter Abschied als ernst zu nehmender sicherheitspolitischer Akteur geht ungebremst weiter." Wenn in einem Verband "weniger als ein Viertel der Kampfpanzer aus eigener Produktion noch einsatzfähig ist, dann ist das ein neuer Tiefpunkt".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 15.02.2018 - 00:00 Uhr

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