Freitag, 23. Februar 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Missbrauchsbeauftragter warnt vor sexualisierter Gewalt an Schulen
ZEW-Chef warnt vor Erhöhung deutscher Beiträge zum EU-Haushalt
Umfrage: Zustimmung zur vertieften Integration der EU nimmt zu
Kommunen fordern Diesel-Nachrüstungen statt Fahrverbote
Jochen Schweizer will in neue Unternehmen investieren
Vestager hält dänischen Euro-Beitritt für möglich
Merkel wirbt für "neuen Aufbruch für Europa"
Diesel-Fahrverbote: Dreyer will Autoverkehr reduzieren
Bundesverwaltungsgericht verschiebt Entscheidung über Fahrverbote
Bundestag debattiert über Cannabis - AfD auch für Alkohol-Verbot

Newsticker

05:00Kriminologe: US-Kinder werden zu oft geschlagen
01:00EVP macht Druck im Spitzenkandidaten-Streit
00:00Ältestenrat berät über verschwundene Post im Bundestag
00:00CSU-Vize Weber will höheren EU-Beitrag Deutschlands
00:00Lafontaine warnt SPD vor neuer GroKo
00:00EU-Haushaltskommissar Oettinger droht Polen und Ungarn
23:59Jeder Zweite für Diesel-Fahrverbote
23:59Deutliche Mehrheit will Gabriel als Außenminister behalten
23:59SPD-Absturz in Infratest-Umfrage gestoppt
22:54Dortmund im Achtelfinale der Europa League
22:41CDU-Wirtschaftsflügel will auf Parteitag Euro-Politik korrigieren
22:08US-Börsen drehen etwas auf - Dollar schwächer
20:57Leipzig trotz Heimpleite im Achtelfinale der Europa League
20:11Bundestag debattiert über Cannabis - AfD auch für Alkohol-Verbot
18:34Bundestag hebt Immunität von Frauke Petry erneut auf

Börse

Am Donnerstag hat der DAX nach anfänglichen Kursverlusten am Nachmittag ins Plus gedreht und schließlich doch mit einem kleinen Minus geschlossen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.461,91 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,07 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Am Vormittag hatte der schlechter als erwartet ausgefallene Ifo-Geschäftsklimaindex noch für signifikante Kursabschläge gesorgt. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Bundeswehr-Kampfpanzer für Nato-Speerspitze nicht einsatzbereit


Bundeswehr-Panzer "Leopard 2" / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Dem deutschen Heer mangelt es an einsatzbereiten Kampfpanzern. Anfang 2019 soll die Bundeswehr die Führung der multinationalen Eingreiftruppe Very High Readiness Joint Task Force (VJTF) übernehmen. Aus einem vertraulichen Papier des Verteidigungsministeriums zur materiellen Einsatzbereitschaft geht hervor, dass der für die Aufgabe vorgesehenen Panzerlehrbrigade 9 in Munster derzeit nur neun von 44 vorgesehenen Kampfpanzern des Typs Leopard 2 zur Verfügung stehen, schreibt die "Welt" in ihrer Donnerstagausgabe.

Zudem sind von den 14 benötigten Schützenpanzern des Typs Marder nur drei einsatzfähig. Gründe sind die mangelnde Versorgung mit Ersatzteilen und hoher Wartungsaufwand. Es fehlen auch Nachtsichtgeräte, Granatmaschinenwaffen, Unterstützungsfahrzeuge, Winterbekleidung und Schutzwesten. Das Heer will nun versuchen, die "existenten fähigkeitsrelevanten Defizite aus Beständen anderer Großverbände" zu decken, wie es heißt. Dadurch wird allerdings der Übungs- und Ausbildungsbetrieb anderer Teile der Bundeswehr lahmgelegt. Dem "Welt"-Bericht zufolge ist auch die Luftwaffe nicht in der Lage, ihre Nato-Verpflichtungen zu erfüllen. So hat sich die Einsatzbereitschaft der Hauptwaffensysteme Eurofighter, Tornado (Kampfjets) und CH-53 (Transporthubschrauber) in den vergangenen drei Jahren weiter verschlechtert. Jedes dieser Waffensysteme steht der Truppe statistisch nur vier Monate im Jahr für Einsatz, Ausbildung und Übung zur Verfügung. Die anderen acht Monate bleiben die Flugzeuge wegen Reparaturen, Instandsetzung und Umrüstungen am Boden. "Die Lage ist in allen Teilstreitkräften ähnlich besorgniserregend", sagte der Wehrbeauftragte Hans-Peter Bartels im Gespräch mit "Welt". Bereits zuvor hatte der SPD-Politiker gewarnt, die Bundeswehr sei "im Rahmen der kollektiven Verteidigung derzeit nicht einsetzbar". Der Grünen-Verteidigungsexperte Tobias Lindner wies darauf hin, dass die Probleme mit der Einsatzbereitschaft seit Jahren bekannt seien: "Verbessert hat sich jedoch nahezu gar nichts." Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) müsse sich fragen lassen, "was sie eigentlich die vergangene Legislatur getan hat. Anscheinend ist es politisch opportuner, ständig neue Rüstungsvorhaben und Trendwenden anzukündigen, statt endlich die Probleme bei Ersatzteilen und Instandhaltung anzugehen." FDP-Fraktionsvize Alexander Graf Lambsdorff kritisierte: "Deutschlands beschleunigter Abschied als ernst zu nehmender sicherheitspolitischer Akteur geht ungebremst weiter." Wenn in einem Verband "weniger als ein Viertel der Kampfpanzer aus eigener Produktion noch einsatzfähig ist, dann ist das ein neuer Tiefpunkt".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 15.02.2018 - 00:00 Uhr

   © news25 2015 | Impressum