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Am Donnerstag hat der DAX nach anfänglichen Kursverlusten am Nachmittag ins Plus gedreht und schließlich doch mit einem kleinen Minus geschlossen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.461,91 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,07 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Am Vormittag hatte der schlechter als erwartet ausgefallene Ifo-Geschäftsklimaindex noch für signifikante Kursabschläge gesorgt. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Studie: Viele Kinder fürchten Terroranschlag


Kinder / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

73 Prozent der zehn- bis elfjährigen Kinder in Deutschland haben Angst vor einem Terroranschlag. Das ist das Ergebnis der vierten World-Vision-Studie, in der 2.500 Kinder zwischen sechs und elf Jahren befragt wurden, berichtet die "Zeit". Seit 2007 fragt die World-Vision-Studie in Abständen von drei bis vier Jahren Kinder nach ihren Erfahrungen mit Familie, Freunden und Schule, aber auch nach Ängsten und Hoffnungen.

Gleichwohl sind die Kinder in Deutschland zum großen Teil zufrieden und fühlen sich wohl. Die Studie zeigt aber, dass rund 19 Prozent der befragten Kinder Armutserfahrungen machen und sich deshalb in Familie und Schule viel weniger wohl fühlen als ihre Altersgenossen. Auch bei Kindern, die zu der Einschätzung kommen, dass sich ihre Eltern zu wenig Zeit für sie nehmen, leidet das Wohlbefinden. Geflüchtete Kinder in ihren Schulklassen oder in der Nachbarschaft machen den befragten Kindern kaum Sorgen. 79 Prozent von ihnen sagen, dass der Unterschied zu den Geflüchteten nicht so groß sei, wenn man sie erst einmal kennengelernt habe. 82 Prozent äußern, dass ihnen die geflüchteten Kinder leidtun. Angst vor immer mehr Zuzug von Ausländern äußern allerdings 25 Prozent der Kinder im Westen und 45 Prozent der Kinder im Osten. Sabine Andresen, die als Kindheitsforscherin an der Goethe-Universität Frankfurt arbeitet und die Studie geleitet hat, sagte der Zeitung, diese Kluft zwischen Ost und West habe sie nicht überrascht: "Wir wissen ja, wie stark der Populismus in den neuen Ländern auf dem Vormarsch ist, wie groß die Zustimmung zur AfD ausfällt. Das hinterlässt offenbar auch bei den Kindern Spuren." Die politische Meinungsbildung von Kindern erfolge in diesem Alter noch sehr stark in den Elternhäusern. Andresens Schlussfolgerung aus den Studienergebnissen: Es dürften nicht immer nur Erwachsene darüber reden, wie es den Kindern geht. Man sollte Kinder "als Gesprächspartner wirklich ernst nehmen und ihnen das Gefühl geben, dass das, was sie sagen, von Bedeutung ist." Klar müsse jedoch sein, dass die Erwachsenen in der Verantwortung bleiben, wenn es um die Umsetzung der Kinderrechte geht.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 14.02.2018 - 13:26 Uhr

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