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Börse

Die Börse in Frankfurt hat zum Wochenausklang Kursverluste verzeichnet. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.561,42 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,98 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Erneut sorgte der Handelsstreit zwischen den USA und China für schlechte Stimmung bei den Anlegern. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

200.000 Patentverfahren in der Warteschleife


Computer-Nutzerin / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Präsidentin des Deutschen Patent- und Markenamtes (DPMA) Cornelia Rudloff-Schäffer beklagt einen enormen Rückstau bei den Patentverfahren: "Wir schieben einen Berg von mehr als 200.000 offenen Patentprüfungsverfahren vor uns her", sagte sie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagausgaben). Jeder Patentprüfer habe bis zu 300 offene Verfahren. Der Grund sei Personalmangel: "Wir brauchen 200 zusätzliche Prüferstellen, um das Tagesgeschäft zu bewältigen und um die offenen Verfahren abzuarbeiten. Zusätzlich benötigen wir 100 Stellen für die Markenprüfung und in unseren IT-Abteilungen."

Die Präsidentin sieht Deutschlands Innovationskraft in Gefahr. Unternehmen müssten im Schnitt fünf Jahre auf ihr Patent warten. "Das ist viel zu lang", kritisiert die Amtschefin. Mindestens einmal pro Woche beschwere sich ein Unternehmen deshalb beim Patentamt. Von der künftigen Bundesregierung fordert Rudloff-Schäffer "eine Innovationsstrategie aus einem Guss". Die entscheidenden Ministerien für Wirtschaft, Justiz und Forschung müssten an einem Strang ziehen. Ein künftiges Regierungsprogramm müsse nicht nur die Innovationsförderung, sondern auch den Schutz geistigen Eigentums in den Fokus nehmen. "Der Schutz geistigen Eigentums spielt in der öffentlichen Debatte um Innovationsförderung eine viel zu geringe Rolle", beklagt sie. Zunehmend macht ihr die Konkurrenz aus China Sorgen, wo inzwischen viel mehr Patente angemeldet werden als in Deutschland. "Die Chinesen fahren eine sehr offensive Strategie, um weltweiter Innovationsführer zu werden. Auch wir sollten darauf reagieren", sagt sie. Patente auf Lebewesen sieht die Präsidentin weniger kritisch: "Firmen aus der Biotech-Branche haben es durch ihre Forschung geschafft, dass die Landwirtschaft heute mit weniger Pestiziden auskommt und ertragreicher ist. Ich finde, man muss auch die positiven Seiten sehen." Anders ist ihre Haltung bei Softwarepatenten: "Patente auf reine Computerprogramme sehe ich kritisch. Wenn man Programme patentieren lassen würde, würden die freien Softwareentwickler aufschreien."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 13.02.2018 - 01:00 Uhr

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