Mittwoch, 25. April 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Über 36.000 Stellen in der Pflege unbesetzt
Justizvollzug in fast allen Ländern überlastet
Immer mehr Rinder landen in der Tierverwertung
Richterbund will mehr Personal
FDP und Grüne kritisieren Verzögerung bei Musterfeststellungsklage
Rentenkommission der Großen Koalition startet noch im Mai
Gewerkschaftsbericht: Beamte in Bayern verdienen am meisten
Champions-League-Halbfinale: Liverpool gewinnt Hinspiel deutlich
Todesurteil gegen deutsche Islamistin im Irak aufgehoben
SPD will Betriebsrentner entlasten

Newsticker

10:02Schauspieler Charly Hübner outet sich als Bücher-Dieb
09:37DAX startet schwach - Nur Infineon deutlich im Plus
09:01Joschka Fischer bezeichnet Merkel als "Glück für das Land"
08:05Hochschulen steigern Ausgaben um vier Prozent
07:28Deutschland erhöht Syrien-Hilfe um mindestens eine Milliarde Euro
05:00Opposition fürchtet türkische Wahlkampf-Auftritte
05:00Kommunen fordern Milliarden-Hilfen des Bundes
01:00Richterbund will mehr Personal
01:00Über 36.000 Stellen in der Pflege unbesetzt
01:00Türkische Gemeinde gegen Auftrittsverbot für türkische Politiker
01:00Union fordert Zweitmeinungspflicht für Zahnspangen
01:00Immer mehr Rinder landen in der Tierverwertung
01:00Gewerkschaftsbericht: Beamte in Bayern verdienen am meisten
01:00Justizvollzug in fast allen Ländern überlastet
00:00EU-Kommission fordert mehr Einsatz gegen Fake News

Börse

Der DAX ist am Mittwoch schwach in den Handel gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Index mit 12.480 Punkten berechnet und damit 0,6 Prozent schwächer als bei Vortagesschluss. Zum Handelsstart waren zunächst nur Infineon-Aktien im Plus - und zwar deutlich mit über einem Prozent. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

200.000 Patentverfahren in der Warteschleife


Computer-Nutzerin / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Präsidentin des Deutschen Patent- und Markenamtes (DPMA) Cornelia Rudloff-Schäffer beklagt einen enormen Rückstau bei den Patentverfahren: "Wir schieben einen Berg von mehr als 200.000 offenen Patentprüfungsverfahren vor uns her", sagte sie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagausgaben). Jeder Patentprüfer habe bis zu 300 offene Verfahren. Der Grund sei Personalmangel: "Wir brauchen 200 zusätzliche Prüferstellen, um das Tagesgeschäft zu bewältigen und um die offenen Verfahren abzuarbeiten. Zusätzlich benötigen wir 100 Stellen für die Markenprüfung und in unseren IT-Abteilungen."

Die Präsidentin sieht Deutschlands Innovationskraft in Gefahr. Unternehmen müssten im Schnitt fünf Jahre auf ihr Patent warten. "Das ist viel zu lang", kritisiert die Amtschefin. Mindestens einmal pro Woche beschwere sich ein Unternehmen deshalb beim Patentamt. Von der künftigen Bundesregierung fordert Rudloff-Schäffer "eine Innovationsstrategie aus einem Guss". Die entscheidenden Ministerien für Wirtschaft, Justiz und Forschung müssten an einem Strang ziehen. Ein künftiges Regierungsprogramm müsse nicht nur die Innovationsförderung, sondern auch den Schutz geistigen Eigentums in den Fokus nehmen. "Der Schutz geistigen Eigentums spielt in der öffentlichen Debatte um Innovationsförderung eine viel zu geringe Rolle", beklagt sie. Zunehmend macht ihr die Konkurrenz aus China Sorgen, wo inzwischen viel mehr Patente angemeldet werden als in Deutschland. "Die Chinesen fahren eine sehr offensive Strategie, um weltweiter Innovationsführer zu werden. Auch wir sollten darauf reagieren", sagt sie. Patente auf Lebewesen sieht die Präsidentin weniger kritisch: "Firmen aus der Biotech-Branche haben es durch ihre Forschung geschafft, dass die Landwirtschaft heute mit weniger Pestiziden auskommt und ertragreicher ist. Ich finde, man muss auch die positiven Seiten sehen." Anders ist ihre Haltung bei Softwarepatenten: "Patente auf reine Computerprogramme sehe ich kritisch. Wenn man Programme patentieren lassen würde, würden die freien Softwareentwickler aufschreien."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 13.02.2018 - 01:00 Uhr

   © news25 2015 | Impressum