Donnerstag, 20. September 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

EU-Regierungschefs lehnen Theresa Mays Brexit-Plan ab
Von Notz: "Die CSU trollt mit ihrer Politik das ganze Land"
Wegen Maaßen-Kompromiss: Wieder Brandbrief an CDU-Mitglieder
Ischinger: Deutschland soll für EU und NATO neue Schulden riskieren
Saudi-Arabien bekommt weitere deutsche Waffensysteme
Räumung im Hambacher Forst nach Todesfall gestoppt
Türkei hält Währungskrise für überwunden und will mehr Kooperation
Champions League: Bayern gewinnen in Lissabon
NRW-SPD will Koalitionsvertrag nachverhandeln
Studie: Jeder Dritte wird Opfer von Mobbing

Newsticker

15:58Von Notz: "Die CSU trollt mit ihrer Politik das ganze Land"
15:24Merkel: Brexit-Verhandlungen bis November "finalisieren"
14:40Brandenburgs CDU-Chef bezeichnet GroKo-Streit als "Affentheater"
14:15Coulthard: Formel-1-Serie für Frauen wird kommen
13:45DIW-Chef kritisiert GroKo-Pläne für Wohnraumoffensive
13:34Wagenknecht hält SPD-Ausstieg aus Regierung für unwahrscheinlich
13:26BGA-Präsident dämpft Erwartungen an Wohngipfel
13:10RWE äußert sich zu Tod von Journalist im Hambacher Forst
12:35DAX legt am Mittag zu - Continental vorne
12:30Causa Maaßen wird Thema im SPD-Parteivorstand
11:56Berlin: 45-jährige Motorradfahrerin stirbt bei Verkehrsunfall
11:50Brinkhaus rechnet nicht mit vorzeitigem GroKo-Aus
11:40Kritik an Maaßen-Entscheidung reißt nicht ab
11:20DFB verzeichnet erneut Rekord bei Mitgliederzahlen
10:48Verkehrsministerium bestätigt Beanstandungen von Luft-Messstellen

Börse

Die Börse in Frankfurt hat am Donnerstagmittag Kursgewinne verzeichnet. Gegen 12:35 Uhr wurde der DAX mit rund 12.265 Punkten berechnet. Das entspricht einem Plus von 0,4 Prozent im Vergleich zum Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

200.000 Patentverfahren in der Warteschleife


Computer-Nutzerin / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Präsidentin des Deutschen Patent- und Markenamtes (DPMA) Cornelia Rudloff-Schäffer beklagt einen enormen Rückstau bei den Patentverfahren: "Wir schieben einen Berg von mehr als 200.000 offenen Patentprüfungsverfahren vor uns her", sagte sie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagausgaben). Jeder Patentprüfer habe bis zu 300 offene Verfahren. Der Grund sei Personalmangel: "Wir brauchen 200 zusätzliche Prüferstellen, um das Tagesgeschäft zu bewältigen und um die offenen Verfahren abzuarbeiten. Zusätzlich benötigen wir 100 Stellen für die Markenprüfung und in unseren IT-Abteilungen."

Die Präsidentin sieht Deutschlands Innovationskraft in Gefahr. Unternehmen müssten im Schnitt fünf Jahre auf ihr Patent warten. "Das ist viel zu lang", kritisiert die Amtschefin. Mindestens einmal pro Woche beschwere sich ein Unternehmen deshalb beim Patentamt. Von der künftigen Bundesregierung fordert Rudloff-Schäffer "eine Innovationsstrategie aus einem Guss". Die entscheidenden Ministerien für Wirtschaft, Justiz und Forschung müssten an einem Strang ziehen. Ein künftiges Regierungsprogramm müsse nicht nur die Innovationsförderung, sondern auch den Schutz geistigen Eigentums in den Fokus nehmen. "Der Schutz geistigen Eigentums spielt in der öffentlichen Debatte um Innovationsförderung eine viel zu geringe Rolle", beklagt sie. Zunehmend macht ihr die Konkurrenz aus China Sorgen, wo inzwischen viel mehr Patente angemeldet werden als in Deutschland. "Die Chinesen fahren eine sehr offensive Strategie, um weltweiter Innovationsführer zu werden. Auch wir sollten darauf reagieren", sagt sie. Patente auf Lebewesen sieht die Präsidentin weniger kritisch: "Firmen aus der Biotech-Branche haben es durch ihre Forschung geschafft, dass die Landwirtschaft heute mit weniger Pestiziden auskommt und ertragreicher ist. Ich finde, man muss auch die positiven Seiten sehen." Anders ist ihre Haltung bei Softwarepatenten: "Patente auf reine Computerprogramme sehe ich kritisch. Wenn man Programme patentieren lassen würde, würden die freien Softwareentwickler aufschreien."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 13.02.2018 - 01:00 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung