Freitag, 18. Januar 2019
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Börse

Die Börse in Frankfurt hat zum Handelsstart am Freitag zunächst deutliche Kursgewinne verzeichnet. Gegen 09:40 Uhr wurde der DAX mit rund 11.020 Punkten berechnet. Das entspricht einem Plus von 0,9 Prozent im Vergleich zum Handelsschluss am Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

DGB-Chef Hoffmann will mehr Umverteilungspolitik von der SPD


Reiner Hoffmann / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

DGB-Chef Reiner Hoffmann hat die schwer angeschlagene SPD aufgefordert, künftig einen entschlossenen Kurs der Umverteilung zu verfolgen. "Wir brauchen eine Erbschaftsteuer, die wirkt", sagte Hoffmann der "Welt" (Montagausgabe). In den kommenden 20 Jahren würden Billionenbeträge vererbt - Deutschland wandere in "eine regelrechte Erbendynastie".

"Und: Warum wird die Vermögenssteuer nicht endlich verfassungsfest gemacht? Das muss die SPD in den nächsten Jahren angehen." Der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) fordert Union und SPD auf, in der Haushaltspolitik umzusteuern: "Überhaupt glaube ich, dass die Koalition nicht umhinkommt, die schwarze Null aufzugeben", sagte Hoffmann. "Weil sich all die geplanten Investitionsvorhaben ansonsten nicht stemmen lassen." Es sei ja auch beabsichtigt, mehr Mittel für den Europäischen Fonds für strategische Investitionen zur Verfügung zu stellen. "Mir fehlt die Fantasie dafür, wie sich das alles mit einer schwarzen Null finanzieren lässt." Hoffmann kritisierte den Kompromiss von CDU, CSU und SPD zur Eindämmung der sachgrundlosen Befristung als unzureichend sowie auch die Pläne zur Regelung der fortschreitenden Digitalisierung. "Der Taxidienst Uber oder der Reinigungsdienst Helpling sind riesige digitale Unternehmen, die es ablehnen, ihre Arbeitgeberfunktion anzuerkennen. Die Menschen, die dort arbeiten, sind scheinselbstständig, weil sie in einem völligen Abhängigkeitsverhältnis stehen", bemängelte Hoffmann. "Uns droht ein neues digitales Proletariat, wenn dort nicht Sozialversicherungsbeiträge bezahlt werden oder Tarifverträge zur Anwendung kommen. Über das Wie kann hier man reden, über das Ob nicht." Dennoch kündigte SPD-Mitglied Hoffmann an, beim Mitgliederentscheid für eine neuerliche große Koalition zu votieren. "Ich werde zustimmen - schließlich steckt im Koalitionsvertrag deutlich mehr SPD als Union."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 12.02.2018 - 00:00 Uhr

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