Mittwoch, 17. Oktober 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Scholz zurrt Plan für europäische Arbeitslosenversicherung fest
Deutschland landet in WEF-Rangliste auf Platz drei
Novartis kündigt bahnbrechende Gentherapien an
Nach Rommel-Tweet: SPD und Grüne kritisieren Tauber
Union, FDP und Linke für schnellere Regierungsbildung im Bund
Stromleitungen sollen schneller fertig werden
Bundesregierung hat kaum Übersicht über Grauen Finanzmarkt
EU bietet Briten längere Übergangsphase an
Förderverein Hohenschönhausen: Frühere Grünen-Politiker treten aus
Bundesregierung will keine Ausrüster vom 5G-Ausbau ausschließen

Newsticker

15:23Bundesanwaltschaft übernimmt Ermittlungen nach Kölner Geiselnahme
15:01Thyssenkrupp-Chef Kerkhoff fühlt sich von "Haifischen" umgeben
14:57RWE-Chef wird von Aktivisten bedroht
14:46About-You-Gründer lehnt Programmieren als Schulfach ab
14:42Medienpolitiker für Erneuerung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks
14:36BDI-Präsident Kempf: Diesel bleibt Antrieb der Zukunft
14:18Verbraucherschützer fordern Nachbesserungen am Dieselpaket
14:07Peter Fox nerven Polit-Talkshows
14:03Union mahnt im Fall Kashoggi zur Besonnenheit
14:02Psychisch Kranke müssen Monate auf Therapieplatz warten
13:41Hofreiter nennt Fall Khashoggi "Weckruf" für die Bundesregierung
13:36Tote bei Explosion auf der Krim - Russland vermutet Terror
13:30Merkel sieht Chance für "gutes und tragfähiges" Brexit-Abkommen
13:12RWE-Chef droht mit Klage bei abruptem Kohleausstieg
12:57CSU und Freie Wähler nach Sondierungen optimistisch

Börse

Die Börse in Frankfurt hat am Mittwochmittag Kursverluste verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 11.715 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 0,5 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste stehen die Anteilsscheine von Wirecard, Merck und Vonovia entgegen dem Trend deutlich im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Roland Koch fordert von Merkel Nachfolgeregelung


Angela Merkel / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der ehemalige hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) hat die Parteivorsitzende und Bundeskanzlerin Angela Merkel aufgefordert, ihre Nachfolge zu regeln. "Die Parteiführung, und eben auch die Vorsitzende Angela Merkel, schulden den Wählern eine Antwort auf die Frage, welches die nächste Generation ist, die Verantwortung übernimmt", sagte Koch der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Montagsausgabe). So etwas könne man "entweder von oben gestalten, also die nächste Generation ins Kabinett holen", oder es geschehe "aus einer innerparteilichen Opposition" heraus.

Koch machte deutlich, dass er den schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Daniel Günther und den Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesfinanzministerium Jens Spahn zum Führungsnachwuchs in der CDU zählt. Er hält es nicht für sinnvoll, mit einem Wechsel an der Parteispitze bis zur nächsten Wahl zu warten. Auf die Frage, ob Merkel sich vor dem Ende der Legislaturperiode zurückziehen solle, sagte er: "Regierungsparteien haben das Recht und den Vorteil, mit ihrem Regierungspersonal in die nächste Wahl zu ziehen. Wahltage sind jedenfalls kein geeigneter Zeitpunkt für Personalwechsel." Er selbst werde aber nicht in die Politik zurückkehren. Koch, der bis zum Jahr 2010 hessischer Ministerpräsident war und anschließend in die Wirtschaft wechselte, übte zudem fundamentale Kritik an dem mit der SPD ausgehandelten Koalitionsvertrag. "Ich sehe und höre niemanden, der die Hoffnung äußert, dass dieser Koalitionsvertrag in die Zukunft gewandte Politik formuliert. Er ist eben das gerade noch Erreichbare zwischen zwei Partnern, die keine gemeinsame Agenda haben", sagte er der F.A.Z. Es bleibe die Botschaft, "dass die CDU fast alles mit sich machen lässt, damit es zu einer Regierung kommt". Er zeigte sich überzeugt, dass sich die CDU nach dem Scheitern der Sondierungen mit FDP und Grünen hätte "trauen müssen, für eine Weile eine Minderheitsregierung zu bilden". Die "Verengung" darauf, dass es entweder diese große Koalition gebe oder nichts mehr, was man der Bevölkerung anbieten könne, sei "falsch" gewesen. Koch sagte: "Wenn diese große Koalition nicht zustande kommt, geht Deutschland nicht unter."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 11.02.2018 - 17:09 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung