Montag, 19. Februar 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Irakisches Gericht verurteilt 17-jährige Deutsche
2. Bundesliga: Nürnberg neuer Spitzenreiter

Newsticker

15:232. Bundesliga: Nürnberg neuer Spitzenreiter
14:12Irakisches Gericht verurteilt 17-jährige Deutsche
05:00SPD-Generalsekretär: Schulz-Rückzug hat "wehgetan"
05:00Kritik aus Union an Programmen für Flüchtlingsintegration
05:00Söder verlangt von GroKo Offensive für mehr Abschiebungen
05:00Söder vermisst Ernst und Respekt in Heimatdebatte
03:00Klingbeil schließt Verbleib Gabriels im Auswärtigen Amt nicht aus
01:00Klingbeil weist Forderungen nach Minderheitsregierung zurück
20:36IWF-Chefin: Deutschland muss mehr tun für Frauen und Jüngere
20:292. Bundesliga: Lautern nach Niederlage immer tiefer in der Krise
18:20Scholz: Doch keine Minister-Namen vor Auszählung
18:20Scholz: Doch keine Minister-Namen vor Auszählung
18:19Merkel "neugierig" auf Vorstellungen Großbritanniens
18:19Merkel "neugierig" auf Vorstellungen Großbritanniens
18:00Europa-SPD will Milliardenfonds zum Ausbau von Elektrotankstellen

Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.451,96 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,86 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An die Spitze der Kursliste setzten sich am Freitag Aktien von Vonovia, ohne dass es nennenswerte Neuigkeiten gab. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Experten: Kompromiss zu Befristungen betrifft 400.000 Stellen


Computer-Nutzerin / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die von Union und SPD im Koalitionsvertrag getroffenen Vereinbarungen zu den Befristungen im Arbeitsrecht werden voraussichtlich dazu führen, dass die Zahl der Arbeitsverhältnisse mit sachgrundlosen Befristungen um etwa 400.000 abnimmt. Zu diesem Ergebnis kommen Experten des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), worüber die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" (RND) in ihren Montagausgaben berichten. Allerdings könne niemand seriös vorhersagen, wie viele dieser Arbeitsverhältnisse dann mit Sachgrund befristet werden, wie viele unbefristet vereinbart werden und wie viele gar nicht mehr zustande kommen.

Die Arbeitsmarktforscher gehen von insgesamt 1,3 Millionen Beschäftigten mit sachgrundlos befristeten Verträgen aus, von denen rund 830.000 in Unternehmen mit mehr als 75 Mitarbeitern arbeiten. Union und SPD wollen ab dieser Firmengröße Unternehmen gestatten, maximal 2,5 Prozent der Belegschaft ohne Grund zu befristen. "De facto würde sich diese Zahl ungefähr halbieren, wenn die 2,5-Prozent-Grenze greift", sagte IAB-Chef Joachim Möller dem RND. "Bei Firmen unter 75 Mitarbeitern liegt der Anteil der sachgrundlosen Befristungen bei 2,7 Prozent, also nur knapp über der 2,5- Prozent-Grenze, die die Große Koalition jetzt setzen will. Bei den Unternehmen mit mehr als 75 Mitarbeitern liegt er bei 5,1 Prozent.", so Möller. "Das ist eher überraschend, weil größere Firmen eigentlich mehr Möglichkeiten haben, ihr Personal an verschiedenen Stellen einzusetzen und damit flexibler sind." Die Zahlen stammen aus dem Jahr 2013. Der IAB-Chef wertet die geplante Begrenzung begründeter Befristungen von Arbeitsverträgen als positiven Schritt. "Das Hauptproblem ist die Verkettung begründeter Befristungen, die zu recht von vielen als sehr ärgerlich wahrgenommen wird. Das ist häufig im Öffentlichen Dienst anzutreffen, wo manche sich mehr als ein Jahrzehnt lang von Befristung zu Befristung schleppen", kritisiert Möller. "Dass solche Kettenbefristungen jetzt 5 Jahre nicht überschreiten dürfen, hat zumindest die positive Seite, dass Arbeitnehmer nicht endlos hingehalten werden können. Da muss sich gerade auch der Öffentliche Dienst bewegen. Allerdings muss man jetzt aufpassen, dass es nicht zu einer Einstellungsblockade kommt."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 11.02.2018 - 12:25 Uhr

   © news25 2015 | Impressum