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Zum Wochenausklang hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 13.077,72 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,28 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach Ansicht von Marktkommentatoren war die Sorge vor einer Euro-feindlichen Regierung in Italien einer der Gründe. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach hält an Bürgerversicherung fest


Karl Lauterbach / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Trotz anderer Abmachungen bei den Koalitionsverhandlungen hält SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach an der Bürgerversicherung fest. "Ich bin sicher, dass die Bürgerversicherung langfristig kommt", sagte er der "Welt am Sonntag". Für Lauterbach ist das Ende der Privaten Krankenkasse (PKV) nur eine Frage der Zeit.

So glaubt er, dass sich der Kundenexodus, der bereits seit einigen Jahren das System PKV bedroht, künftig noch beschleunigen werde. Beispielsweise werde es in den nächsten Jahren - dank seines Einsatzes - viele Selbstständige in die gesetzliche Krankenkasse ziehen. "Im Koalitionsvertrag haben wir endlich die GKV-Einstiegsbeiträge für Existenzgründer halbiert, weil diese bislang zu hoch waren." Damit blieben in Zukunft für die PKV eigentlich nur die Beamten, die noch jung eintreten. Die PKV werde so immer mehr zur Beamtenversicherung. "Bei den gut verdienenden Angestellten gewinnt die PKV schon heute kaum mehr Mitglieder. Das Risiko, dort gefangen zu sein, ist zu groß", sagt Lauterbach. "Die Branche kämpft ums Überleben." Jede sich neu bietende Gelegenheit, die PKV zu verlassen, könnte zu einem Massenexodus führen, meint Lauterbach. Laut Koalitionsvertrag soll eine Kommission in den nächsten Jahren prüfen, ob es eine Angleichung der Arzthonorare für gesetzlich und privat vergütete Leistungen geben kann. Nach Ansicht vieler Beobachter ist diese Kommission nicht mehr als ein Feigenblatt, um die Niederlage der SPD in der Gesundheitspolitik zu kaschieren. Lauterbach setzte dem entgegen: "Ich denke, dass die Kommission eine gemeinsame Honorarordnung für GKV und PKV vorbereitet, so dass es für Ärzte in Zukunft bei Therapie und Terminvergabe keine Rolle mehr spielt, wie ein Patient versichert ist" sagt er. Eine einheitliche Honorarordnung gebe es in jedem Land Europas, so Lauterbach. "Daher bin ich zuversichtlich, dass wir das hinbekommen werden."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 11.02.2018 - 00:00 Uhr

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