Donnerstag, 18. Oktober 2018
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Am Donnerstag hat der DAX deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.589,21 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,07 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Aktien von Linde, der Deutschen Börse und von Bayer entgegen dem Trend im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Zeitung: Airbus schuldet Deutschland hunderte Millionen Euro


Airbus-Cockpit / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Dem deutschen Staat drohen bei einem Aus für das Großraumflugzeug A380 Einnahmeausfälle von mehreren hundert Millionen Euro. Wie die "Welt am Sonntag" berichtet, schuldet der Hersteller Airbus dem Fiskus noch Geld, das für die Entwicklung des A380 gezahlt worden waren. Zwar müsse der Flugzeughersteller mit jeder Auslieferung einen Teil dieser Darlehen zurückbezahlen, die deutsche Airbus-Tochter habe aber dem Bundeswirtschaftsministerium Ende 2016 noch 759 Millionen Euro geschuldet, wie die Zeitung berichtet.

Zudem stecke ein 1,1-Milliarden Euro-Entwicklungsdarlehen der KfW-Bank im neuen Großraumflieger A350. Dass die Dreiviertelmilliarde des A380-Darlehens jemals komplett abbezahlt wird, erscheint dem Bericht zufolge fraglich. "Welt am Sonntag" zitiert Angaben aus dem Bundesanzeiger, demzufolge vom deutschen Entwicklungsdarlehen im Jahr 2016 lediglich 22 Millionen Euro getilgt wurden - bei 28 Auslieferungen. 2014 waren es 46 Millionen Euro Rückzahlungen bei 30 Auslieferungen. Rein rechnerisch müssten nach diesen Angaben noch 500 bis 960 Modelle des Riesen-Airbus ausgeliefert werden, um das aktuelle Darlehen zu tilgen, rechnet die Zeitung vor. Zu Jahresbeginn stand die Zukunft des Modells akut auf der Kippe, weil Bestellungen fehlten. Erst als der größte Kunde des Modells, die Fluggesellschaft Emirates, Mitte Januar verkündete, weitere 36 Flieger bestellen zu wollen, wurde dies als Rettung gefeiert. Damit werde die Produktion für mindestens zehn Jahre gesichert, heißt es offiziell. Vom Bundeswirtschaftsministerium oder Airbus gibt es zur Frage der Darlehensrückzahlung ausweichende Antworten, berichtet "Welt am Sonntag". "Zu den Vertragsdetails können wir keine Stellung nehmen. Dem stehen Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse entgegen", heißt es im Ministerium. Ähnlich argumentiert der Flugzeughersteller. Vertrauliche Themen oder die Verträge mit den Heimatregierungen würden grundsätzlich nicht in der Öffentlichkeit besprochen, heißt es. Was das A380-Projekt insgesamt gekostet hat, wird auch nicht verraten. "Gleich unserem Wettbewerber machen wir keine Angaben zu den Entwicklungskosten unserer Flugzeugmodelle." Seit Jahren streiten Europa und die USA vor der Welthandelsorganisation um die zulässigen staatlichen Hilfen für Airbus und Boeing. Ein Abkommen von 1992 regelte für Europa eine Entwicklungsförderung über Staatsdarlehen, während in den USA eine indirekte Förderung über staatliche Forschung zulässig ist.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 10.02.2018 - 12:54 Uhr

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