Dienstag, 13. November 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Arbeitgeberpräsident will Ungelernte nach Deutschland holen
Marvel-Comic-Autor Stan Lee ist tot
Bundesbankvorstand Wuermeling begrüßt Super-Landesbank-Diskussion
Bodo Uebber soll Aufsichtsratschef von Thyssen-Krupp werden
2. Bundesliga: Bochum gewinnt gegen Darmstadt
US-Börsen lassen kräftig nach - Euro schwächer
Bundestagsvizepräsident: Der AfD drohen bis zu 390.000 Euro Strafe
Polizei benennt 20 gefährliche Orte in Norddeutschland
Bericht: CDU und CSU denken über Tausch von Ministerien nach
Bildungsministerin Karliczek stellt Details der Bafög-Reform vor

Newsticker

18:21Jan Josef Liefers: "Nicht ganz Sachsen ist ein Nazi-Nest"
17:59Spahn für Abbruch der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei
17:42DAX deutlich im Plus - Lufthansa-Aktie legt stark zu
17:27Kultusminister fordern mehr Anerkennung für Lehrer
17:13Scholz ermahnt Italien zur Vorsicht bei Haushaltspolitik
15:47Gabriel: US-Demokraten sollten der SPD eine Warnung sein
15:40Merkel offen für europäische Armee
15:27Merkel wirbt für mehr Solidarität in Europa
14:58Industrieverbände wollen stärker für EU werben
14:51Trump schießt gegen Frankreich und Macron
14:22Bremer BAMF soll wieder Asylverfahren bearbeiten
14:09Deutsche Bank: Commerzbank-Übernahme spielt derzeit keine Rolle
13:45Schulz: Merkel treibt Weiterentwicklung Europas nicht voran
13:21Lauterbach will digitales Rezept "so schnell wie möglich"
13:07Auch Berliner Verfassungsschutz führte V-Mann in Fussilet-Moschee

Börse

Am Dienstag hat der DAX deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.472,22 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,30 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Aktien der Deutschen Lufthansa mit über vier Prozent im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

CDU-interner Streit voll entbrannt: Kritik an der Kritik


CDU/CSU-Bundestagsfraktion / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Zwei Tage nach der Einigung auf einen Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD ist der parteiinterne Streit bei der CDU voll entbrannt. In scharfen Worten hat der hessische CDU-Fraktionschef Michael Boddenberg die innerparteilichen Kritiker gerügt. "Ich stelle eine Maßlosigkeit der Kritik innerhalb und außerhalb der Union fest, die mich sprachlos macht", sagte Boddenberg am Freitag der "Süddeutschen Zeitung".

Er rief die Skeptiker, die sich über einen inhaltlichen und personellen Bedeutungsverlust der CDU beklagten, zur Mäßigung auf. Das wichtigste Ziel sei derzeit eine handlungsfähige und stabile Bundesregierung, die die Interessen Deutschlands in Europa und der Welt kraftvoll vertreten könne, sagte er. Die zwischen Union vereinbarte Ressortverteilung, bei der die CDU auf das Bundesinnenministerium und das Finanzressorts verzichten muss, sei schmerzhaft, sagte Boddenberg. Allerdings habe sich die Union in wichtigen inhaltlichen Punkten in der Finanz-, Bildungs- und Familienpolitik, bei der Digitalisierung und dem Infrastrukturausbau durchgesetzt. Ebenso beim Thema Innere Sicherheit und Migration. "Anlässlich so mancher Äußerungen der vergangenen Tage frage ich mich: Ist das alles nichts? Wollen wir uns ausschließlich über Personal oder nicht doch besser über Inhalte unterhalten, die den Menschen auf den Nägeln brennen?" Boddenberg mahnte die Kritiker, ihre politischen Pflichten vor persönlichen Unmut zu stellen: "Als Führungskräfte in der Politik haben wir eine Verantwortung gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern unseres Landes. Einer solchen Verantwortung sollte jeder Einzelne auch gerecht werden, und nicht sein Mütchen kühlen, weil ihm die Gelegenheit dafür gerade günstig erscheint." Zuvor hatte unter anderem der Chef der Jungen Union, Paul Ziemiak, die Kanzlerin quasi direkt attackiert. "Wir fordern die Einbindung jüngerer Personen in die Parteiführung ein", sagte Ziemiak am Freitagmorgen dem "Deutschlandfunk". Wenn es so weitergehe wie bisher, werde dies dazu führen, "dass die Basis frustriert" sei, sagte der JU-Chef in unüberhörbar drohendem Ton.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 09.02.2018 - 12:08 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung