Samstag, 16. Februar 2019
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Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX kräftig zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.299,80 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,89 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Als Grund wurden vielfach Fortschritte in den chinesisch-US-amerikanischen Handelsgesprächen genannt. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Bitcoin-Lobby will Einfluss auf geplante Regulierung nehmen


Computer-Nutzer / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Aus Sorge vor "überzogener, innovationsfeindlicher Regulierung" stellt der Blockchain-Bundesverband in Berlin am Freitag ein Papier zur Krypto-Regulierung vor. Die Lobby-Vereinigung der Unternehmen aus dem Bereich Kryptowährungen und virtuelle Börsengänge (ICOs) will so Einfluss auf die künftige Bundesregierung nehmen, berichtet das "Handelsblatt". Der Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD kündigt eine Regulierungsoffensive an.

Das Papier lehnt eine pauschale Einstufung von Kryptowährungen und Tokens, die bei sogenannten virtuellen Börsengängen (ICOs) herausgegeben werden, ab. Auch eine alleinige Regulierung durch die deutsche und europäische Finanzaufsicht gelte es zu verhindern. Im Fall einer Einstufung als Wertpapier kämen auf die Anbieter strenge Regulierungspflichten zu – von der Prospekt- bis zur Erlaubnispflicht. Das geht aus Sicht der Lobby nicht: "Tokens müssen einer Einzelfallprüfung unterzogen und nicht pauschal reguliert werden", so Nina Siedler vom Bundesverband. Das Positionspapier schlägt vor, Tokens in drei Rechtsklassen einzuteilen. Dann wüssten Anbieter schnell, welchen Pflichten sie nachkommen müssten. Eine neue EU-Instanz könnte die Anbieter beraten. So sollen harte Schritte durch fachlich unbedarfte Politiker verhindert werden. "Ich habe die Sorge, dass wir in eine falsche Richtung laufen, weil meinungsstarke Leute, die sich noch nicht hinreichend mit der Thematik beschäftigt haben, ein zu großes Gewicht bekommen", sagte Siedler. Von der SPD wird eine Regulierung auf europäischer Ebene gefordert: Es sei wichtig, den Bereich strategisch und gesetzgeberisch zu steuern, sagte die Finanzexpertin und Co-Chefin der SPD-Bundestagsfraktion, Christine Lambrecht dem "Handelsblatt". Man wolle das große Potenzial der Blockchain-Technologie erschließen, "da wir darin auch die Vorteile sehen, wie beispielsweise große Effizienzsteigerungen im direkten Zahlungsverkehr." Lambrecht sagte aber auch: "Bei Kryptowährungen handelt es um hochspekulative Zockerprodukte."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 08.02.2018 - 19:44 Uhr

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