Sonntag, 20. Januar 2019
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Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX kräftig zugelegt und ist wieder auf den Stand gesprungen, den er zuletzt Anfang Dezember hatte. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.205,54 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 2,63 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Alle Werte waren kurz vor Handelsschluss im grünen Bereich, allen voran aber Continental, Wirecard und BASF. Die Aktie von Beiersdorf dagegen war kurz vor Handelsende nur 0,1 Prozent im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Nord-Stream-2-Chef rechnet mit rechtzeitigem Pipeline-Ausbau

Für Matthias Warnig steht außer Frage, dass der Ausbau der Ostseepipeline Nord Stream 2 zeitgerecht erfolgen wird. "Es ist mein Job, dass wir 2018 beginnen", sagte der Geschäftsführer der Nord Stream 2 AG der "Welt" (Freitagsausgabe). "Wir haben technisch und faktisch alle Hausaufgaben gemacht und sind dabei, Vertragspartner zu mobilisieren. Was wir brauchen, sind die Genehmigungen der Anrainer."

Deutschland hat diese bereits erteilt, nicht aber Dänemark, wo durch ein neues Gesetz ein negativer Bescheid nicht mehr begründet werden muss. Sollte Dänemark am Ende ein Veto gegen den Bau der Pipeline einlegen, sehe ein Plan B eine "Alternativroute nicht durch dänisches Territorialgewässer" vor, sagte Warnig. Die USA, Polen und die Ukraine hätten "in den vergangenen drei Jahren in Kopenhagen massiv lobbyiert", sagte Warnig. Die Macht der Gegner sei in Washington, aber auch in Brüssel stärker als die der Befürworter des Großprojekts. Dass die USA sogar mit Sanktionen gegen Nord Stream 2 drohten, sieht Warnig auch in der dortigen Unkenntnis des europäischen Energiemarktes begründet. "Uns begegnete (in den USA) eine grundsätzlich ablehnende und von teilweise wenig Sachkenntnis geprägte vorgefasste Meinung", sagte Warnig, der in den vergangenen Jahren mehrfach Regierungsvertreter in den USA getroffen hatte. "Man versteht den europäischen Energiemarkt und die europäische Preisbildung kaum und fokussiert alles auf eine Bedrohung von Russland." Tatsächlich aber sei es so, dass Russland auf dem Energiesektor mehr von Europa abhänge als umgekehrt.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 08.02.2018 - 16:55 Uhr

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