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Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX kräftig zugelegt und ist wieder auf den Stand gesprungen, den er zuletzt Anfang Dezember hatte. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.205,54 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 2,63 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Alle Werte waren kurz vor Handelsschluss im grünen Bereich, allen voran aber Continental, Wirecard und BASF. Die Aktie von Beiersdorf dagegen war kurz vor Handelsende nur 0,1 Prozent im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Jesiden befürchten Massaker in Afrin

Der Zentralrat der Jesiden in Deutschland befürchtet ein Massaker an der religiösen Minderheit der Jesiden durch den Krieg in der nordsyrischen Kurdenregion Afrin. Der Vorsitzende des Zentralrats, Irfan Ortac, sagte der "Frankfurter Rundschau": "Wir befürchten eine Katastrophe, nach der sich die gesamte freie Welt fragen wird: Hätten wir das nicht verhindern können?" In der Region leben nach Ortacs Angaben rund 15.000 Jesiden. Sie würden von Dschihadisten bedroht, die zusammen mit den türkischen Truppen nach Afrin vordrängen, berichtete Ortac unter Hinweis auf regelmäßige Kontakte mit der örtlichen Bevölkerung.

Die Zusammenarbeit zwischen türkischen Truppen und Dschihadisten sei "ganz intensiv", sagte Ortac der "Frankfurter Rundschau". "Die Bodentruppen bestehen überwiegend aus diesen Dschihadisten. Nach unseren Informationen dürften sie etwa 80 Prozent der Bodentruppen stellen." Mitglieder der jesidischen Minderheit waren bereits im Krieg im Nordirak von Kämpfern des "Islamischen Staates" (IS) massakriert und Tausende der Frauen und Mädchen verschleppt und versklavt worden. Der Zentralrat forderte einen sofortigen Waffenstillstand und einen Korridor nach Aleppo. "Die Kämpfe müssen unterbunden werden, um ein Massaker an religiösen Minderheiten zu verhindern", sagte Ortac der Zeitung.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 06.02.2018 - 11:56 Uhr

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