Dienstag, 19. Februar 2019
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Die Börse in Frankfurt hat zum Handelsstart am Dienstag zunächst Kursgewinne verzeichnet. Gegen 09:30 Uhr wurde der DAX mit rund 11.330 Punkten berechnet. Das entspricht einem Plus von 0,3 Prozent im Vergleich zum Handelsschluss am Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Bsirske unterstützt IG-Metall-Forderung nach Arbeitszeitverkürzung


Frank Bsirske / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Verdi-Chef Frank Bsirske unterstützt die Forderungen der IG Metall zur Arbeitszeitreduzierung. "Ich finde gut, was die IG Metall da macht", sagte Bsirske der "taz" (Dienstagsausgabe). "Was sie am Ende durchsetzt, wird auch auf andere Tarifbereiche ausstrahlen", sagte der Vorsitzende der zweitgrößten deutschen Gewerkschaft.

Die IG Metall verhandelt derzeit mit den Arbeitgebern der Metall- und Elektroindustrie über ein individuelles Recht auf Verkürzung der Arbeitszeit auf 28 Wochenstunden. "Schon allein wegen der Auswirkungen von Digitalisierungsprozessen" sei er überzeugt, dass auch in anderen Branchen "Arbeitszeitverkürzung wieder wichtiger wird", sagte Bsirske. Als Beispiel nannte Bsirske die Post, wo sich in einer Verdi-Umfrage weite Teile der Beschäftigten dafür ausgesprochen hätten, einen Teil ihrer Tariferhöhung auf Wunsch in freie Zeit umwandeln zu können. Stellung nahm Bsirske auch zu den Mitgliederverlusten seiner Gewerkschaft: "Ich bin darüber nicht glücklich." Bei der Gründung 2001 zählte Verdi noch mehr als 2,8 Millionen Mitglieder, inzwischen sind es nur noch rund 1,98 Millionen. "Ich hätte mir eine andere Bilanz gewünscht", so Bsirske, der seit der Gründung an der Spitze der Gewerkschaft steht. Verantwortlich für den Mitgliederrückgang machte er neben dem Arbeitsplatzabbau in einstmals starken Bereichen wie der Druckindustrie auch eine veränderte Einstellung bei den Arbeitnehmern. "Dass Gewerkschaften ihre Stärke erst durch ihre Mitglieder gewinnen, es auf jeden Einzelnen ankommt, darauf kommen viele nicht", sagte Bsirske. "Die Auseinandersetzung über den Sinn von Gewerkschaft und die persönliche Verantwortung für das, was passiert, die muss wieder viel intensiver geführt werden", fügte Bsirske hinzu. Positiv äußerte sich das Grünen-Mitglied über die neue Spitze seiner Partei, Annalena Baerbock und Robert Habeck. "Sie haben für eine Politik geworben, die das ökologische und das soziale Engagement verbindet", sagte Bsirske. Das sei "eine gute Grundlage für eine Zusammenarbeit".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 06.02.2018 - 02:00 Uhr

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