Montag, 19. Februar 2018
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Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.451,96 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,86 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An die Spitze der Kursliste setzten sich am Freitag Aktien von Vonovia, ohne dass es nennenswerte Neuigkeiten gab. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Lehrerverbandschef will Moratorium bei Inklusion in Regelschulen


Abgeschlossenes Schultor / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Heinz-Peter Meidinger, hat vor einem weiteren Ausbau der Inklusion an Regelschulen gewarnt. "Was wir jetzt brauchen, ist ein Moratorium bei der Inklusion", sagte Meidinger "Welt" (Montagausgabe). "Wenn die Leistungsheterogenität eine gewisse Schwelle überschreitet, dann stellt sie nicht nur das Lehrpersonal vor Herausforderungen - sondern gefährdet mit Sicherheit den Lernfortschritt aller."

Die Umsetzung der Inklusion sei mitverantwortlich dafür, "dass die letzten Grundschul-Leistungsvergleiche enttäuschend ausgefallen sind", sagte Meidinger. Erforderlich sei eine Bestandaufnahme. "Man wird dann zu dem Schluss kommen, dass es ohne massive zusätzliche Finanzmittel nicht gehen wird." Letztlich brauche jede Klasse, die Inklusionsschüler hat, eine Zweitlehrkraft. Das milliardenschwere Bildungspaket, auf das sich SPD und Union bei ihren Koalitionsverhandlungen einigten, sei "ein wichtiger Aufschlag", aber nicht ausreichend, sagte Meidinger. Auch elf Milliarden Euro würden "die Bildungsmisere nicht abwenden, wenn die Länder nicht ebenfalls deutlich mehr in Bildung investieren. Der Bund macht jetzt einen wichtigen Aufschlag, die Länder müssen folgen." Meidinger wies darauf hin, dass sich die Länder "nicht die Kompetenz nehmen lassen", Bundesmittel selbst zu verteilen. "Klar ist aber, dass wir geregelte Vereinbarungen brauchen, die sicherstellen, dass das Geld grundsätzlich im richtigen Bereich ankommt. Wenn es auch dieses Mal wieder zu Fehlsteuerungen und missbräuchlicher Verwendung kommt, wäre das eine schwere Belastung für künftige Kooperationsvereinbarungen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 05.02.2018 - 00:00 Uhr

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