Sonntag, 27. Mai 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

TÜV-Verband fordert Prüfpflicht für Windräder
Emnid: Große Koalition verharrt bei Zustimmung von 50 Prozent
NRW-Wirtschaftsminister fordert mehr Geld von anderen Ländern
Merkel will 1,5 Millionen neue Wohnungen und Eigenheime
Oettinger verteidigt Schröders Wirtschaftstätigkeit in Russland
Terre des Hommes lehnt Unterbringung von Kindern in Ankerzentren ab
Ökonomen sehen Italien als Risikofaktor
Oettinger: Deutschland soll mehr für Verteidigung ausgeben
Bericht: Nur drei Gefängnisstrafen nach G20-Krawallen
Südkoreas Präsident trifft Kim Jong-un erneut

Newsticker

01:00Linke öffnet sich für BAMF-Untersuchungsausschuss
01:00EU-Kommission sagt Plastikmüll den Kampf an
00:00Seehofer hält trotz Kritik aus Ländern an Ankerzentren fest
00:00Christine Urspruch könnte vom "Tatort" nicht leben
00:00CDU-Generalsekretärin bezeichnet AfD als Bedrohung für Juden
00:00Bericht: Deutsche Post plant Porto-Erhöhung auf 80 Cent
00:00Barley attackiert Dobrindt: "Rechtsstaat beschädigt"
00:00Justizministerin macht Druck bei Mietpreisbremse
00:00Bundeswehr-Heer fordert fünf Milliarden Euro zusätzlich
00:00AfD will Untersuchungsausschuss zur Flüchtlingspolitik
00:00Unternehmer befürchten Eurokrise wegen Italien
00:00Umfrage: Staat soll mehr für Polizei-Sicherheit tun
00:00NRW-Wirtschaftsminister fordert mehr Geld von anderen Ländern
00:00TÜV-Verband fordert Prüfpflicht für Windräder
00:00Emnid: Große Koalition verharrt bei Zustimmung von 50 Prozent

Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.938,01 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,65 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Der Ifo-Geschäftsklimaindex sorgte für Rückenwind: Das Konjunkturbarometer stieg im fünften Monat des Jahres auf 102,2 Zähler, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität München am Freitagvormittag mitteilte. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Bund kassiert so viel Mineralölsteuer wie seit 14 Jahren nicht


Benzinpreis-Anzeigetafel / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Energiesteuer, früher Mineralölsteuer genannt, fällt für das Jahr 2017 mit 41 Milliarden überraschend hoch aus. Das entspricht einem Plus von gut zwei Prozent. Nur im Jahr 2003 nahm der Staat mit 43 Milliarden Euro noch mehr Geld aus dieser Bundessteuer ein.

Die Zahlen aus dem Bundesfinanzministerium stammen aus einer Untersuchung des Mineralölwirtschaftsverbands (MWV), über die die "Welt" in ihrer Montagausgabe berichtet. Die Einnahmen sind aus mehreren Gründen erstmals seit Langem wieder gestiegen. So hat sich 2017 der Dieselabsatz um rund zwei Prozent auf 38,7 Millionen Tonnen erhöht - allen Skandalen und Abgesängen auf den Kraftstoff zum Trotz. Ebenso setzten die etwa 14.000 Tankstellen in Deutschland 2017 mit 18,6 Millionen Tonnen zwei Prozent mehr Benzin ab. Fast 90 Prozent der Energiesteuersumme stammen aus dem Verkauf dieser beiden Kraftstoffe. Deshalb machen sie auch in absoluten Zahlen gemessen den Hauptanteil der höheren Steuereinnahmen aus. Die restlichen zehn Prozent entfallen auf Heizöl und Erdgas. Mit 30 Prozent nahmen die Steuereinnahmen auf Erdgas besonders deutlich zu. Die Energiesteuer ist die wichtigste Bundessteuer, sie steht ausschließlich dem Bund zu. So betrug der Anteil der Energiesteuern am gesamten Bundeshaushalt 2017 bedeutende 12,5 Prozent. In Zukunft könnte diese Einnahme jedoch wieder sinken, nämlich wenn es zu einem Erfolg der Elektroautos kommt. Der Hauptgeschäftsführer des Mineralölwirtschaftsverbandes, Christian Küchen, sagte: "Gäbe es nur noch E-Autos und legt man die heutigen Steuersätze zugrunde, würden die Einnahmen aus der Energiesteuer um 90 Prozent einbrechen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 04.02.2018 - 12:31 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung