Samstag, 24. Februar 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Viele Rüstungsexport-Genehmigungen vor Yücel-Freilassung
Immer mehr Patienten mit Medikationsplan
Kauder schließt Zusammenarbeit der Union mit AfD aus
SPD hat laut Umfrage Wählerpotenzial von 31 Prozent
Forschungsgruppe Wahlen: SPD vor AfD - aber auf Rekordtief
Goitzsche Front auf Platz eins der Album-Charts
EZB und IWF zweifeln wieder an Kreditwürdigkeit Griechenlands
Kriminologe: US-Kinder werden zu oft geschlagen
"Bild"-Chef Reichelt will sich bei Juso-Chef nicht entschuldigen
Norweger wollen mehr in deutschen Mittelstand investieren

Newsticker

04:00EU-Haushaltskontrolleurin fordert "mehr Effizienz"
04:00Lambsdorff zu Ost-Ghouta: Tragödie mit Ansage
03:00Söder sagt SPD "historischen Absturz" bei Neuwahlen voraus
01:00Zwei Drittel weniger Neonazi-Kundgebungen als im Vorjahr
01:00Söder heizt Kursdebatte in der Union an
01:00Kauder hält Planungsverfahren für Autobahnen für zu kompliziert
00:23Bericht: Bundesregierung will Fahrverbote nun doch ermöglichen
00:00Bundeswehr-Fahrzeuge in Mali nur eingeschränkt schussbereit
00:00Umfrage: FDP- und AfD-Anhängern ist die CDU zu links
00:00Laschet und Bouffier gegen Rechtskurs der CSU
00:00INSA-Umfrage: Thüringen-CDU ohne Chance - Ramelow sehr beliebt
00:00Bundesregierung will weniger Regulierung bei Glasfaser-Ausbau
22:241. Bundesliga: Mainz und Wolfsburg unentschieden
22:12US-Börsen setzen wieder zu Höhenflug an
20:232. Bundesliga: Düsseldorf verliert in Regensburg und bleibt Zweiter

Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX ein leichtes Plus verbucht. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.483,79 Punkten berechnet, ein Zugewinn in Höhe von 0,18 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Kräftige Kursgewinne von über drei Prozent gab es bis kurz vor Handelsschluss allerdings bei den Aktien von Telekom und Eon. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

EU-Kommissar: Landwirten und Regionen drohen Kürzungen


Bauer auf Traktor / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Nach Angaben des zuständigen EU-Haushaltskommissars Günther Oettinger werden deutsche Landwirte und Bundesländer künftig weniger Geld aus Brüssel erhalten. "Es wird keinen Kahlschlag geben, wie einige befürchten. Aber auch in Deutschland werden sich Landwirte und Regionen auf finanzielle Kürzungen einstellen müssen", sagte Oettinger der "Welt am Sonntag".

Die Brüsseler EU-Kommission plant nach Angaben Oettingers "die Agrar- und Kohäsionsfonds im neuen mehrjährigen Haushalt jeweils um fünf bis zehn Prozent zu verkleinern". Hintergrund: Die EU wird im Mai konkrete Vorschläge für den neuen mehrjährigen EU.Haushalt nach 2020 vorlegen. Die EU-Staats- und Regierungschefs wollen am 23. Februar bei einem Gipfel in Brüssel erstmals über das neue Budget beraten. Agar- und Strukturhilfen machen mehr als 70 Prozent des EU-Budgets aus. Nach Angaben von Oettinger gibt es in der Kommission auch bereits Überlegungen, wie die Kürzungen im Landwirtschaftssektor aussehen könnten: "In der Agrarpolitik erwägen wir, die Direktzahlungen pro Hektar Fläche künftig degressiv zu gestalten. Das bedeutet: Ab einer gewissen Fläche gibt es dann pro Hektar weniger finanzielle Unterstützung als für den ersten Hektar." Insgesamt werde Deutschland "im neuen mehrjährigen Finanzrahmen ab 2020 eine Mehrbelastung im einstelligen Milliardenbereich zu schultern haben". Hintergrund: Die EU-Kommission hat bereits angekündigt, den neuen Haushalt um zehn bis 20 Prozent auf 1,1 bis 1,2 der Wirtschaftskraft aller EU-Länder erhöhen zu wollen. Mit Blick auf neue Eigenmittel für den EU-Haushalt sagte Oettinger: "Wir erwägen auch, dass künftig ein kleiner Teil der Gewinne, die die Europäische Zentralbank mit der Ausgabe von Banknoten macht (Seigniorage; Anm. d. Red.), als Eigenmittel in den EU-Haushalt fließt." Zudem will der Kommissar an seinem umstrittenen Vorschlag einer "Plastiksteuer" festhalten: "Ich halte weiterhin an meinem Vorschlag fest, auf Kunststoffverpackungen eine Abgabe zu erheben, die dann direkt nach Brüssel geht. es kann aber auch Ausnahmen geben, etwa bei Milchprodukten." Ungewöhnlich scharf wies Oettinger die Ankündigungen von US-Präsident Donald Trump zurück, möglicherweise Strafzölle auf Produkte aus Europa zu erheben: "Wenn europäische Exporteure Zölle zahlen müssen, wird eine Zweibahnstrasse daraus. Dann werden auch US-Exporteure bei uns Zölle zahlen müssen. Wer das Instrument zückt, muss wissen, dass wir es auch haben. Und der europäische Markt ist mindestens so groß wie der amerikanische."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 04.02.2018 - 00:42 Uhr

   © news25 2015 | Impressum