Donnerstag, 15. November 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

ESC-Siegerin Conchita Wurst tritt wieder als Mann auf
Renault lehnt Hardware-Nachrüstungen für Diesel ab
Britisches Kabinett stimmt Mays Brexit-Entwurf zu
Simonischek will rechtspopulistische Provokation ignorieren
Evonik peilt weitere Übernahmen an
Immer mehr Strafverfahren werden wegen Geringfügigkeit eingestellt
Südwest-CDU will Rücktritt von Weidel
Filmfest-Leiter Kötz: "Junge Filmemacher denken wieder politisch"
Britisches Kabinett billigt Mays Brexit-Deal
Bericht: Bahn stellt dieses Jahr 24.000 neue Mitarbeiter ein

Newsticker

18:07Grüne legen auch bei Infratest kräftig zu
17:54Bundesverfassungsgericht: AfD will eigenen Vizepräsidenten-Kandidat
17:45DAX im Minus - Daimler- und Continental-Aktien lassen kräftig nach
16:41Röttgen begrüßt Brexit-Abkommen
15:57Bundesregierung: Weniger illegale Migranten kommen nach Europa
15:46Verkehrsminister will schnelle Vorlage der Schadstoffwerte für 2018
15:37Scheuer fordert Überprüfung von Luftmessstationen
15:29VZBV verlangt strenge Regeln für individualisierte Preise
15:22Sachsen-Anhalts Innenminister will Syrien-Abschiebestopp verlängern
15:18Nahles will mehr jüngere Kandidaten für Europawahl aufstellen
15:13Bericht: Gauland geht in Spendenaffäre auf Distanz zu Weidel
15:09BDI nennt Lage in Großbritannien "beunruhigend"
14:59Gericht ordnet Dieselfahrverbote im Ruhrgebiet an - A 40 betroffen
14:46++ EILMELDUNG ++ Urteil: Gelsenkirchen und Essen müssen Fahrverbote einführen - Auch A 40 betroffen
14:21FDP: Brexit ohne Abkommen könnte verheerend sein

Börse

Am Donnerstag hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.353,67 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,52 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Aktien von Siemens, BASF und Henkel entgegen dem Trend im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Ökonomen: GroKo-Steuerpläne verprellen Mitte der Gesellschaft


Steuerbescheid / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Mit ihren Steuerplänen verprellen Union und SPD nach Einschätzung von Ökonomen die gesellschaftliche Mitte. "Die Bezieher mittlerer Einkommen empfinden vor allem ihr Netto- im Vergleich zum Bruttoeinkommen zunehmend als ungerecht", sagte der Chef des Sozio-Oekonomischen Panels (SOEP), Stefan Liebig der "Welt am Sonntag". "Das Gefühl von Ungerechtigkeit ist Gift für moderne Gesellschaften."

Auch der Chef des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), Michael Hüther, bemängelt: "Schon bei Geringverdienern geht ein zusätzlich verdienter Euro zu einem Großteil an den Staat, weil die Steuersätze schnell und stark ansteigen und mehr als vier Millionen Menschen in Deutschland in den Spitzensteuersatz rutschen." Anstatt Abhilfe zu schaffen, hätten sich die Koalitionäre auf "ökonomischen Irrsinn" beim Solidaritätszuschlag geeinigt. So frustriere ein Staat seine Leistungsträger und verstärke deren Gefühl von Ungerechtigkeit. Während der Koalitionsverhandlungen im Laufe der Woche hatte sich gezeigt, dass Union und SPD beim Thema Steuerentlastung für den Mittelstand im Vergleich zu den Sondierungsgesprächen nicht nachlegen wollen. Es bleibt bei den versprochenen Entlastungen in Höhe von zehn Milliarden Euro beim Soli sowie einer Aufbesserung des Kindergelds. Kritik an den Verhandlungsergebnissen der Koalitionäre kommt auch aus den eigenen Reihen. "Ich hätte mir gewünscht, dass wir mutiger und ambitionierter vorgegangen wären", sagte der Chef der Wirtschafts- und Mittelstandsvereinigung der Union, Carsten Linnemann (CDU), der "Welt am Sonntag". Die bisherigen Ergebnisse "können aus Sicht der Mittelschicht nicht zufriedenstellend sein", kritisierte auch der Vorsitzende der Mittelstands-Union Bayern, Hans Michelbach (CSU). "Die Abschmelzung des Mittelstandsbauchs und die Anhebung der Einkommensgrenze von 54.000 Euro für den Spitzensteuersatz müssen auf der Tagesordnung bleiben."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 04.02.2018 - 00:00 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung