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Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

DGB-Chef fordert Ende von befristeten Stellen an Hochschulen


Reiner Hoffmann / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

DGB-Chef Reiner Hoffmann hat SPD und Union aufgefordert, befristete Arbeitsverträge im öffentlichen Dienst zu begrenzen. "Wir haben ein großes Problem an den Hochschulen, wo Menschen bis ins 45. Lebensjahr hinein mit befristeten Arbeitsverträgen konfrontiert sind. Die Länder müssen damit Schluss machen und nur noch unbefristete Arbeitsverträge anbieten", sagte Hoffmann der Funke-Mediengruppe (Samstagsausgaben).

Der DGB-Chef verglich die Lage an Hochschulen mit denen von Unternehmen in der Privatwirtschaft: "Eine Hochschule weiß auch nicht, ob sie ein neues Projekt bekommt. Aber sie weiß, dass die Forschung weitergehen muss", sagte er. Befristete Stellen an Hochschulen seien deshalb "einfach nicht sinnvoll." Zwar gebe es gute Gründe für Befristungen, so Hoffmann. "Aber Befristungen ohne sachlichen Grund darf es nicht mehr geben." Fast die Hälfte aller neuen Arbeitsverträge würden auf Zeit geschlossen. Das treffe vor allem junge Menschen. Angesichts sinkender Umfragewerte für die SPD sieht Hoffmann die Rolle der Sozialdemokraten als Volkspartei in Gefahr. "Die SPD ist zwar nicht in ihrem Bestand gefährdet. Die Frage ist aber erlaubt, ob sie mit 20 Prozent oder weniger noch eine Volkspartei ist", sagte Hoffmann. Er mache sich große Sorgen: "Die SPD verliert gerade ihr Selbstbewusstsein. Das hat sie nicht verdient." Angesichts der bisher erreichten Verhandlungsergebnisse mit der Union empfahl Hoffmann der SPD erneut den Gang in die Große Koalition. "Das, was jetzt schon auf dem Tisch liegt, ist mehr wert als die 20,5 Prozent, die die SPD von den Wählern am 24. September erhalten hat." Nach dem Scheitern der Jamaika-Verhandlungen müsse sich die SPD der Regierungsverantwortung stellen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 03.02.2018 - 01:00 Uhr

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