Freitag, 17. August 2018
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Börse

Der DAX hat am Freitagmittag nach einem unentschlossenen Start ins Minus gedreht. Kurz nach 12:30 Uhr wurde der Index mit 12.195 Punkten berechnet und damit 0,3 Prozent unter Vortagesschluss. Aktien von Henkel legten gegen den Trend mit über einem Prozent deutlich zu, auch Bayer-Aktien erholten sich von den Kursverlusten der letzten Tage etwas. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Schäuble und De Rugy: Unsere Länder wollen stärker kooperieren


Wolfgang Schäuble / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Angesichts der Migrationskrise wollen Deutschland und Frankreich künftig stärker kooperieren. Das sagten Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) und der Präsident der französischen Nationalversammlung, Francois de Rugy der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Mittwochsausgabe). Schäuble rückte mit Rücksicht auf Osteuropa deutlich vom Programm zur Umverteilung von Flüchtlingen in der EU ab.

"Wir müssen darauf achten, dass wir die größte Errungenschaft der EU nicht gefährden, die Überwindung der Teilung Europas", sagte er. Viel wichtiger als Verteilungsquoten sei es, Ländern wie Italien und Griechenland bei der Sicherung der Außengrenzen zu helfen. De Rugy sagte: "Die Krise der Migrationspolitik liegt noch vor uns", denn der Migrationsstrom werde nicht abreißen. Migrationssteuerung und Integration sollen auch Themen für den neuen deutsch-französischen Freundschaftsvertrag sein, der noch in diesem Jahr ausgearbeitet werden soll. Mit Blick auf die Regierungsbildung in Deutschland sagte Schäuble, er sei zuversichtlich, dass es bald eine voll handlungsfähige Regierung gebe. "Umso besser ist es, dass Emmanuel Macron eine starke Führungsrolle Frankreichs ausfüllen konnte. Wir sind in unseren Beziehungen mit unseren französischen Freunden nicht eifersüchtig", sagte Schäuble. "Unsere Grundüberzeugung ist: Je stärker Frankreich ist, umso besser ist es für Deutschland und für Europa, und ich glaube, dass das umgekehrt auch gilt." De Rugy sagte: "Ich habe Zeiten gekannt, als man das Gegenteil beklagte, nämlich dass man nicht vorankomme, weil Frankreich so schwach sei, sowohl ökonomisch als auch auf der europäischen Bühne." Macron verfüge heute über eine unumstrittene europäische Legitimität, weil die Debatte über Europa den Wahlkampf bestimmt habe, fügte der Präsident der französischen Nationalversammlung hinzu. Schäuble bescheinigte Frankreich einen "gewaltigen politischen und ökonomischen Aufschwung" in den vergangenen Monaten.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 23.01.2018 - 17:55 Uhr

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