Dienstag, 23. Oktober 2018
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Zum Wochenstart hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11524,34 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0.26 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Am Montagmittag schien der DAX noch auf Erholungskurs zu sein. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Irans ehemaliger Thronfolger Cyrus Reza Pahlavi fordert Sanktionen

Cyrus Reza Pahlavi, der älteste Sohn des letzten Schahs des Iran, ruft die USA und europäische Staaten wegen Menschenrechtsverletzung zu Sanktionen gegen die iranische Regierung auf. "Ich bin heute mit einer nochmaligen Prüfung oder Umgestaltung des Abkommens einverstanden, solange es sich dem nuklearen Problem widmet", sagte er "Welt am Sonntag". "Trotz allem können die USA und europäische Regierungen weitere Sanktionen erwägen - aufgrund der Menschenrechtsverletzungen", so der ehemalige Thronfolger, der seit dem Sturz der Monarchie durch die islamischen Revolution 1979 im Exil lebt.

Sanktionen gegen Menschenrechtsverletzungen seien gemäß der Charta der Vereinten Nationen möglich, die der Iran unterzeichnet hat. "Einige europäische Entscheider nutzen das Atomabkommen ein wenig als faule Ausrede dafür, dass sie nichts zur Lage der Menschenrechte sagen", so Pahlavi weiter. Der ehemalige Thronfolger lebt zurzeit in Washington und setzt für einen Regimewechsel im Iran hin zu einem säkularen demokratischen System ein. "Ein friedlicher Übergang hängt sehr davon ab, welche Rolle das Militär und die paramilitärischen Kräfte im Iran spielen werden", sagte er. Viele Mitglieder der Bassidsch-Miliz seien desillusioniert, ein Großteil von ihnen profitiere nicht vom System und wolle aussteigen. "Wir müssen ihnen eine klare Alternative aufzeigen", sagte er. Ende 2017 und Anfang 2018 waren in vielen iranischen Städten Menschen gegen das islamische Regime auf die Straßen gegangen. Sie forderten eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage im Land, aber skandierten auch gegen die Führung des Landes. Einige Demonstranten sollen auch die Namen von Pahlavis Vater und dem früheren Herrschers Mohammad Reza Schah Pahlavi gerufen haben. Etwa 3700 Menschen sollen festgenommen worden sein. Über neue Proteste wird nicht berichtet. "Diese Unterbrechung der Proteste ist keine Niederlage", sagt Pahlavi dazu. "Es ist schlicht unmöglich, sie über längere Zeit in dieser Intensität fortzuführen." Die Botschaft sei laut und deutlich gewesen und das Regime habe keine finanziellen Ressourcen, um die Wirtschaftsprobleme zu lösen. "Selbst wenn alle Sanktionen wegfallen würden, herrschte weiterhin eine Mafia, die viele Wirtschaftsbereiche kontrolliert. Ein Aufschwung kommt bei den Bürgern gar nicht an", sagte Pahlavi. Die Lage der Menschen würde sich nicht verbessern, sondern eher verschlechtern. Ab einem gewissen Punkt führe das zu einer Explosion. Eine Monarchie als auch eine Republik seien für das Land nach einem Regimewechsel gleichermaßen geeignet, sagte Pahlavi. Ob und welche Rolle er nach einem Regimewechsel im Land einnehmen würde, müsse die Bevölkerung entscheiden. "Ich habe immer gesagt, dass ich meinem Volk dienen werden, wenn ich kann und sie wollen", sagte Pahlavi weiter.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 21.01.2018 - 00:00 Uhr

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