Freitag, 25. Mai 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

BAMF hat keinen Leitfaden für Befragung von Flüchtlingen
Verwaltungsrichter unzufrieden mit Gesetz zu Familiennachzug
Umfrage: Mehrheit sieht SPD derzeit untergehen
SPD fordert von Merkel Machtwort gegen Seehofer
Ifo-Geschäftsklimaindex im Mai auf 102,2 Punkte gestiegen
Familienministerin konkretisiert Kita-Fachkräfteoffensive
Viele Jugendliche lesen Datenschutzbestimmungen nicht
Ifo-Geschäftsklimaindex im Mai leicht gestiegen
Bundeswehr wirbt verstärkt an Schulen
Deutlich weniger Zivilverfahren - Barley lässt Ursachen prüfen

Newsticker

16:1762-Jährige stirbt bei Frontalzusammenstoß in Baden-Württemberg
16:06Trump: Nordkorea-Gipfel könnte doch noch stattfinden
15:35Five Finger Death Punch neue Nummer eins der Album-Charts
15:18DSGVO: Mittelstandspräsident will vorläufigen Sanktionsverzicht
15:00Spahn sieht erheblichen Nachbesserungsbedarf bei Gesundheitskarte
14:47Kanzleramt darf Suche nach Kohl-Akten weiter geheim halten
14:36Viele Unternehmen sehen sich durch Datenschutzregeln behindert
14:10FDP macht bei BAMF-Untersuchungsausschuss Druck
14:01Röttgen: USA müssen weiter auf Nordkorea einwirken
13:10Deutlich weniger Zivilverfahren - Barley lässt Ursachen prüfen
12:51Bericht: BAMF-Spitze stellt Akten aus Bremer Außenstelle sicher
12:3223-Jähriger stirbt nach Verkehrsunfall in Nordfriesland
12:31DAX legt am Mittag deutlich zu - Alle Werte im Plus
12:15Verwaltungsrichter fordern Wiedereinführung eines Asylbeauftragten
12:08VdK-Präsidentin will bessere Rahmenbedingungen für Pflegeberuf

Börse

Die Börse in Frankfurt hat am Freitagmittag deutliche Kursgewinne verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 12.991 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Plus von 1,1 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. Dabei sind alle DAX-Werte im grünen Bereich. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Irans ehemaliger Thronfolger Cyrus Reza Pahlavi fordert Sanktionen

Cyrus Reza Pahlavi, der älteste Sohn des letzten Schahs des Iran, ruft die USA und europäische Staaten wegen Menschenrechtsverletzung zu Sanktionen gegen die iranische Regierung auf. "Ich bin heute mit einer nochmaligen Prüfung oder Umgestaltung des Abkommens einverstanden, solange es sich dem nuklearen Problem widmet", sagte er "Welt am Sonntag". "Trotz allem können die USA und europäische Regierungen weitere Sanktionen erwägen - aufgrund der Menschenrechtsverletzungen", so der ehemalige Thronfolger, der seit dem Sturz der Monarchie durch die islamischen Revolution 1979 im Exil lebt.

Sanktionen gegen Menschenrechtsverletzungen seien gemäß der Charta der Vereinten Nationen möglich, die der Iran unterzeichnet hat. "Einige europäische Entscheider nutzen das Atomabkommen ein wenig als faule Ausrede dafür, dass sie nichts zur Lage der Menschenrechte sagen", so Pahlavi weiter. Der ehemalige Thronfolger lebt zurzeit in Washington und setzt für einen Regimewechsel im Iran hin zu einem säkularen demokratischen System ein. "Ein friedlicher Übergang hängt sehr davon ab, welche Rolle das Militär und die paramilitärischen Kräfte im Iran spielen werden", sagte er. Viele Mitglieder der Bassidsch-Miliz seien desillusioniert, ein Großteil von ihnen profitiere nicht vom System und wolle aussteigen. "Wir müssen ihnen eine klare Alternative aufzeigen", sagte er. Ende 2017 und Anfang 2018 waren in vielen iranischen Städten Menschen gegen das islamische Regime auf die Straßen gegangen. Sie forderten eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage im Land, aber skandierten auch gegen die Führung des Landes. Einige Demonstranten sollen auch die Namen von Pahlavis Vater und dem früheren Herrschers Mohammad Reza Schah Pahlavi gerufen haben. Etwa 3700 Menschen sollen festgenommen worden sein. Über neue Proteste wird nicht berichtet. "Diese Unterbrechung der Proteste ist keine Niederlage", sagt Pahlavi dazu. "Es ist schlicht unmöglich, sie über längere Zeit in dieser Intensität fortzuführen." Die Botschaft sei laut und deutlich gewesen und das Regime habe keine finanziellen Ressourcen, um die Wirtschaftsprobleme zu lösen. "Selbst wenn alle Sanktionen wegfallen würden, herrschte weiterhin eine Mafia, die viele Wirtschaftsbereiche kontrolliert. Ein Aufschwung kommt bei den Bürgern gar nicht an", sagte Pahlavi. Die Lage der Menschen würde sich nicht verbessern, sondern eher verschlechtern. Ab einem gewissen Punkt führe das zu einer Explosion. Eine Monarchie als auch eine Republik seien für das Land nach einem Regimewechsel gleichermaßen geeignet, sagte Pahlavi. Ob und welche Rolle er nach einem Regimewechsel im Land einnehmen würde, müsse die Bevölkerung entscheiden. "Ich habe immer gesagt, dass ich meinem Volk dienen werden, wenn ich kann und sie wollen", sagte Pahlavi weiter.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 21.01.2018 - 00:00 Uhr

   © news25 2015 | Impressum